Fifty Shades Darker – Gefährliche Liebe USA 2017 – 115min.

Fifty Shades Darker – Gefährliche Liebe

Filmkritik

Abenteuer im Sado-Maso-Land

Gaby Tscharner
Filmkritik: Gaby Tscharner

Die schlaffe Fortsetzung des Möchtegern-Erotik-Thrillers Fifty Shades Of Grey, die sich allen psychologischen, vielen dramaturgischen und den meisten Regeln der guten Unterhaltung widersetzt.

Fifty Shades Darker startet drei Wochen nach der unerwarteten Trennung von Anastasia Steele (Dakota Johnson) und Christian Grey (Jamie Dornan). Er ist zermürbt und möchte Anastasia zurückgewinnen. Sie will aber weiterziehen und beginnt ein neues Leben als Assistentin des Buchverlegers Jack Hyde (Eric Johnson). Nach intensivem Umwerben will sie Christian unter folgenden Bedingungen zurücknehmen: "Keine Regeln, keine Bestrafungen und keine Geheimnisse." Es dauert jedoch nicht lange, bis Anastasia ihre eigenen Regeln über den Haufen wirft und sich dem Kontrollgebaren, das Christians Zuwendung mit sich bringt, fügt.

Als Verfilmung eines des kommerziell erfolgreichsten Schundromans hat Fifty Shades Of Grey vor zwei Jahren sein Ziel erreicht. Der Film hat weltweit über 500 Millionen Franken eingespielt und hat deshalb eine Fortsetzung unvermeidlich gemacht. Der erste Film war keineswegs grosses Kino. Die Geschichte war holprig und Jamie Dornan hölzern. Gerettet wurde er durch Dakota Johnsons Charme und einem unerwarteten Ende, in dem Anastasia, nicht als die sich Unterwerfende, sondern als Domina unter der Beziehung mit Christian den Schlussstrich zog.

Fifty Shades Darker lässt jedoch keine solche pseudo-feministischen Lichtblicke aufflackern. Das Frauenduo, bestehend aus Drehbuch-Autorin Kelly Marcel und Regisseurin Sam Taylor-Johnson, wurde ersetzt. Niall Leonard, seines Zeichens Ehemann der Fifty Shades Of Grey Buchautorin E.L. James, und Regisseur James Foley, der seit Glengarry Glen Ross (1992) keinen Hit mehr landen konnte, präsentieren Fifty Shades Darker als romantischen Thriller, was die Beziehung zwischen der naiven Jungfrau und dem gestörten Sadisten, der seine Unterwürfigen bestraft, weil er seine Mutter hasst, natürlich nicht ist.

Anstatt die Beziehung und deren Dynamik zu erforschen, fügt Fifty Shades Darker unnötige äussere Konflikte hinzu. Eine von Christians Ex-Unterwürfigen Leila (Bella Heathcote) verkommt zur Pistolen schwingenden Stalkerin und Christians Lehrerin in allen Dingen S&M (Kim Basinger) sorgt ebenfalls für unnötige Schwierigkeiten. Ein Helikopterabsturz, dem alle Beteiligten unversehrt entkommen, setzt der Anhäufung unnötiger Nebenhandlungen zum Schluss die Krone auf.

Das Dubioseste an Fifty Shades Darker ist jedoch Anastasias Motivation dafür, weshalb sie immer wieder zu Christian Grey zurückkehrt. Als würde sie am Stockholm-Syndrom leiden, ignoriert sie alle Alarmglocken und überzeugt sich immer wieder selber davon, dass sie den bösen Buben bekehren kann, obwohl alle Hinweise das Gegenteil aufzeigen. "Ich habe Austen und Brontë gelesen und keiner kam je an diese Helden heran", erklärt sie Christian zu Beginn des Films. Dem Vergleich zu Mr. Darcy oder Heathcliff hält aber kein Mann stand. Hätte Anastasia als Teenager E.L. James gelesen, wäre sie heute vom anderen Geschlecht nicht so enttäuscht.

15.02.2017

2

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Kommentare

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tuvock

Also wenn ich meiner Freundin Liebeskugeln einführen wollen würde, dann würde sie mich fragen ob sie mir Hirn geschissen haben oder so, naja sie würde das sicher nicht machen, obwohl es sicher einige Damen gibt die das machen und wenn es eine Vegetarische Dame ist, würde die sich wohl Kartoffeln einführen?

In dem 116 Minuten Film wo es 19 verschiedene Songs gibt, passiert nicht viel. ANASTASIA STEELE ist inzwischen keine Studentin mehr, sondern arbeitet als Lektorin in Seattle. Nachdem CHRISTIAN GREY ihr nach ihrer Trennung vorschlägt, sich noch ein einziges Mal zu treffen, beginnt die Beziehung der beiden erneut. Ana gibt CHRISTIAN diesmal jedoch klare Regeln, an die er sich zu halten hat, und versucht so, ihn zu ändern. Mit der Zeit erfährt ANA mehr über seine Vergangenheit. Als dann zwei seiner Ex-Partnerinnen auftauchen, beginnt ANA zu verstehen, dass sie nicht die erste ist, die versucht, CHRISTIAN zu einem anderen Menschen zu machen.

2015 kam ja der Welterfolg den es als Buch gab als Film raus, 123 Minuten lange. Ach ja, Die Sängerin Rita Ora erhielt im Dezember 2013 die Rolle von Christian Greys Schwester Mia Grey und sie ist wieder mit von der Partie.

Dass der 40 Millionen US $ teure 1. Teil damals weltweit 571 Millionen US $ einspielte liegt daran das er ein Welterfolg als Buch war, ja, und Teil 2 hat 55 Mille gekostet und trotzdem 379 Mille eingespielt ja und Teil 3 wird sicher so um 2019 kommen wenn ich mich nicht irre, ein irre spannender Cliffhanger war dazu sehen meine Güte ich bin so gespannt wie Lumpis klein Zehe, der Hund von meiner Nachbarin heißt Lumpi.

Im Buch ist ja das Ganze so dass Grey gegen die Liebe kämpft man liest von inneren Zwiespältigkeiten, was man im Film nicht sieht, im Film gibt es einige Sexszenen die im Buch sehr ausführlich waren, habe ich gehört von einigen Damen die schon 16 Jahre alt geworden sind, so beim Reden her, und ja klar, wieso sollte man im Film so was zeigen?

Ach ja, was passiert noch? Während Christian von seiner Vergangenheit in Form einer psychisch labilen Ex-Sub Leila (Bella Heathcote) und der reifen Verführerin Elena (Kim Basinger) heimgesucht wird, muss Ana auf der Arbeit die dreisten Avancen ihres schmierigen Chefs Jack (Eric Johnson) abwehren. Außerdem wird sie weiterhin von Zweifeln geplagt, ob sie Christian wirklich das geben kann, was er braucht. Und die Ex Domina die Grey in die Sadismus Liga eingeführt hat, Kim Basinger spielt sie, die ist auch mit dabei, aber wirkt sogar nicht wie 'ne Domina, eher wie 'ne alte Friseurin, wo sie arbeitet ja sie kennt CHRISTIAN der ja 24.000 US $ in 15 Minuten verdient wie er sagt, aber was der nun für Geld hat? Keine Ahnung, er hat ja eine eigene Airline gekauft ja was weiß ich, der Film ist nicht so spannend.

Ich glaube der ist deswegen so langweilig weil er einfach langweilig ist, bitte die Dialoge sind’s nicht spannend die Leute sind nicht gut geschult, die spielen ja einfach so dahin, man sieht wieder die Nippel von Dakota Johnson, Greys nackten Zumpfi sieht man nicht, dass Ding zwischen den Beinen von Frauen sieht man auch nicht, naja ist halt nicht mal ein Softporno und deswegen hat er auch nicht so viele Kritiker begeistert oder? Die sind ja neuerdings von gewissen Sexszenen sehr begeistert bei einigen Filmen aber der hier?

Naja egal, wem interessiert es, Es heißt übrigens dass Romanautorin E.L. James während des Drehs zum ersten Film mit Regisseurin Sam Taylor-Johnson und Drehbuchschreiberin Kelly Marcel zerstritten hat, weil sie versuchten, aus ihrer dürftigen Vorlage mehr herauszuholen, war diesmal James’ Ehemann Niall Leonard dafür verantwortlich, die nicht ganz Nobelpreis-verdächtige Story zu einem Skript umzuarbeiten.

Das was den Film ausmacht sind die Sexszenen sonst nicht vielmehr und ja die Darsteller sind alle aalglatt spielen nicht super, und sind auch nicht gute Schauspieler sagen wir Mal, die Gesichter der Darsteller wirken so wie meine Ringeltaube am Balkon, einfach langweilig, und ich glaube die haben da im Film ein langweiliges Drehbuch deswegen geschrieben weil sie es nicht anders konnten, anders kann ich mir nicht erklären wieso der Film so einfach ist, ja nicht besonders, obwohl er so viel Geld eingespielt hat weltweit, ich weiß auch nicht.

Wieso schaue ich mir Teil 2 an? Damit meine Freundin nachher gut schlafen kann, damit sie was für das Auge hat, damit ich mir einen neuen Film angucken kann über den ich lästern kann und ich muss sagen die BDSM Szene wie sie heißt, die ist mir sowieso nicht sympathisch, ich mag keine Gewalt und schon gar nicht bei mir oder bei anderen.

Und Sadismus hat mit Gewalt zu tun, bitte wie eigenartig kann man sagen ist das, dass man nur Lust empfinden kann wenn man wem Schmerzen zufügt? Naja egal, über so was denke ich nicht nach, der Film hat meiner Meinung nach nicht viel gut gemacht und er ist auch nicht irgendwie wertvoll, überhaupt nicht, er ist einfach nur ein gewöhnlicher langweiliger Film der im Kino läuft und wenig Anspruch hat auch wenn die Darsteller schön aussehen.

Basinger als Mrs. Robinson naja die hat auch schon Mal besser gespielt, Rita Ora ein Model als Darstellerin, die ja ursprünglich im Kosovo geboren ist, sieht Hammer gut aus aber ich muss sagen ,ja die Models haben alle kein Fleisch sehen so verhungert aus und irgendwie gar nicht so richtig schön, wenn ich da an eine Katherine Hepburn denke was die alles für Können hatte und wie gut die aussah und wie gut die spielte?

Nein ich meine nur, der Film ist nicht so schlecht er hat irgendwie was, für verregnete Nachmittage im Kino aber wenn ich mir denke, 7,50 € für so einen Film ausgeben, Mal 2, ja das ist auch egal, ist vorbei ich mag den Film nicht und ich werde mir wohl Teil 3 wieder ansehen, jedenfalls zu einer Bewertung zu kommen, mehr als 55 von 100 Punkten ist nicht drinnen ,weil schöne Leute gab es, ein bisschen Geplänkel das war es.

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as1960

"Pretty Woman mit Peitsche" läuft im Kino unter dem Titel "Fifty Shades Darker". Tatsächlich ist Streifen sehr freizügig... Story-frei, die Schauspieler sind talentfrei, die Sexszenen sind erotikfrei... und somit ist das ganze völlig unterhaltungsfrei.

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