Mein ziemlich kleiner Freund Frankreich 2016 – 98min.

Filmkritik

Nicht ganz auf der Höhe

Filmkritik: Geoffrey Crété

Diane (Virginie Efira) ist eine erfolgreiche Anwältin, die vor drei Jahren das letzte Kapitel ihrer Ehe abgeschlossen hat. Seither lebt sie ein Singleleben und geht voll in ihrer Arbeit auf. Der Zufall hat aber die Hände im Spiel als Diane eines Abends vom Anruf eines fremden Mannes überrascht wird. Der Anrufer entpuppt sich als Alexandre (Jean Dujardin), der Dianes Handy in einem Restaurant gefunden hat. Bereits während sie miteinander telefonieren, beginnt es zwischen den beiden zu knistern...

Mein ziemlich kleiner Freund ist ein schlagkräftiges Marketing-Produkt, das allerdings vom unbekannten Film Corazón von León de Marcos Carnevale inspiriert ist. Das momentan in Frankreich erfolgreichste Leinwand-Paar Jean Dujardin und Virginie Efira soll die Kinokassen klingeln lassen. Oscar-Preisträger Jean Dujardin lässt zwar seinen Charme spielen, kann aber leider nur das Herz seiner Gesprächspartnerin gewinnen. Hinter dieser illustren Besetzung versteckt sich leider nur eine simple Neuverfilmung, eine Liebeskomödie ohne Überraschungen und Originalität. Abgesehen von einer abenteuerlichen, gut choreografierten Verfolgungsjagd erzählt der Film die ewige gleiche Romanze von zwei gegensätzlichen Figuren, die sich später dann doch sehr gut verstehen. Einzig Virginie Efiras Talent für Komödien verdient eine Würdigung.

30.08.2016

2

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Kommentare

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Schlosstaube

vor 3 Jahren

Amüsante Komödie über ein ernstes Thema mit viel Humor. TOP !!!


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