Alles was kommt Frankreich, Deutschland 2016 – 102min.

Kurzbeschreibung

Alles was kommt

Genre
Drama

Nathalie, Ende 50, ist Lehrerin für Philosophie an einem Pariser Lycée und sehr engagiert. Nebenbei publiziert sie in einem kleinen Verlag. Ihr Mann unterrichtet an der Universität. In ihrem intellektuell-bürgerlichen Haushalt sind die beiden erwachsenen Kinder ebenso gern zu Gast wie ihre Studenten. Um die Zukunft hat sich Nathalie in ihrem ausgefüllten Alltag bisher kaum Gedanken gemacht. Bis ein geballtes Zusammentreffen unvorhergesehener Ereignisse alles verändert. Mit einer plötzlichen Freiheit konfrontiert, die jedoch auch Einsamkeit mit sich bringt, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden. Mit ihrem fünften Spielfilm verlässt Mia Hansen-Løve das Thema Jugend und reflektiert in einem intensiven, auch ironischen Frauenporträt über das beginnende Altern. Es geht um Fragen des Glücks, der Berufung, des Sinns oder Unsinns gefestigter Strukturen. Dabei zeigt der Film nicht nur die persönliche Suche nach neuen Wegen, sondern fragt auch, ob und wie Philosophie auf den Alltag angewandt werden kann. [Pressetext]

Kinostart

Deutschschweiz: 4. August 2016

Romandie: 10. August 2016

Regie

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8martin

vor einem Jahr

die Zukunft.
Ein kleiner Film über den Alltag einer vierköpfigen Familie. Dabei dreht sich alles um Nathalie (Isabelle Huppert), die ein gutbürgerliches Leben führt. Die Schicksalsschläge wirken auf sie wie eine Befreiung: Ehemann Heinz (André Marcon) geht fremd, Oma Yvette (Edith Scop, Leinwandikone aus den 50er Jahren) muss ins Heim und stirbt bald darauf, sie selbst ist Lehrerin und veröffentlicht philosophische Abhandlungen, die plötzlich nicht mehr verlegt werden.
Unbeirrt schippert sie ihren persönlichen Kahn durch bewegte See und behält den Kopf dennoch über Wasser. Selbst ein sexloses Verhältnis mit ihrem Lieblingsschüler Fabien (Roman Kolinka) gestaltet sie nach ihren Vorstellungen. Die Huppert trägt den Film, der keinen Höhepunkt und kein Highlight hat und uns auch keine neuen Erkenntnisse bietet. Nachwuchsregisseurin Hansen-Love hat einen Mädels Film gemacht, der heute keinen mehr vom Hocker haut, versteht ihn aber wohl als Mutmacher. Ist heute nicht mehr nötig, obwohl der Originaltitel Die Zukunft lautet. Ja welche denn oder wessen Zukunft meint die Gute. Der deutsche Titel erinnert an Verkaufsslogans wie ‘Alles muss raus!‘ Damit kann man auch nichts anfangen. Nichts Neues an der Familienfront also. K.V.Mehr anzeigen


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Kinoprogramm Alles was kommt

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