Unterwegs mit Jacqueline Frankreich 2016 – 91min.

Unterwegs mit Jacqueline

Filmkritik

La vache

Théo Metais
Filmkritik: Théo Metais

In seinem kleinen algerischen Dorf hat Fatah (Fatsah Bouyahmed) nur einen einzigen Traum: Eines Tages an der Landwirtschaftsmesse in Paris teilzunehmen und seine Kuh zu präsentieren. Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Als er endlich eine offizielle Einladung aus Frankreich erhält, treten Fatah und Jacqueline eine abenteuerliche Reise an. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft beginnt die Odyssee mit einer Bootsfahrt übers Mittelmeer nach Marseille. Zu Fuss laufen die beiden sodann weiter von Dorf zu Dorf durch ganz Frankreich. Dabei trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.

Zweifellos hat La vache eine ansteckende Energie. Ein Feel-Good-Movie, eine lustige und ergreifende Geschichte über Menschlichkeit. Es ist der zweite Film von Mohamed Hamidi. Schon früher hat er sein Talent für Komödien mit Né quelque part und Jamel Debouze bestätigt. Der Film greift auf viele Stereotypen zurück, wird aber - weit weg von der französischen Aktualität - als charmanter Road-Movie die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern.

15.07.2016

3

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Kommentare

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Janissli

vor 10 Monaten

Ein herzlicher und lustiger Film, der mal nicht aus Hollywood stammt. Sehr sehenswert.


adriel_dewinter

vor 3 Jahren

Ein durchaus lustiger Film mit diversen Anspielungen auf orientalisch-religiöser Ebene, in welchen der Regiesseur immer wieder die Kulturen genüsslich scharf aufeinander prallen lässt.
Weil der Starkomiker mit eben nordafrikanischen Wurzeln Jamel Debbouze nicht länger dabei war, reichte es nicht ganz für fünf Sterne... nach meinem Geschmack wäre daher eine vier komma acht oder neun auch in Ordnung.Mehr anzeigen


Schlosstaube

vor 3 Jahren

Mann und Kuh streifen durch die französischen Landschaften und die dabei an den Tag gelegte herzliche Naivität ist durchaus unterhaltsam und ermutigend, mit der harten Realität hat dieses romantisierte Bild des Landlebens allerdings wenig gemein.
Nett, fröhlich und ein bisschen blauäugig.

Zuletzt geändert vor einem Jahr


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