Innocence of Memories Grossbritannien 2015 – 97min.

Pressetext

Innocence of Memories

Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk hat vor einigen Jahren mit dem Roman «Das Museum der Unschuld», der eine der Grundlagen zum Film Innocence of Memories darstellt, Aufsehen erregt. Im Buch erzählt der Schriftsteller eine ebenso leidenschaftliche wie unglückliche Liebesaffäre im Istanbul der 1970er Jahre. Kemal, ein junger Mann aus der Oberschicht, verfällt der Liebe zu einer ärmeren Verwandten, der blutjungen und wunderschönen Füsun. Was als Affäre begonnen hat, wächst sich bald zu einer Obsession aus, doch das hindert Kemal nicht daran, die Beziehung mit seiner Verlobten fortzuführen. Orhan Pamuk erzählt in diesem fesselnden Liebesroman von seinem Land, von den Gesellschaftsschichten und von Traditionen. Vor fünf Jahren hat der Autor in einem Haus in Istanbul ein «Museum der Unschuld» eingerichtet, das Fotos, Erinnerungsgegenstände und Dokumente versammelt, die aus der Welt des Buches stammen. In Innocence of Memories findet sich die Suche nach der Liebesgeschichte genauso wie der Blick in die Sammlung des in sich Unschuldigen. Der grossartige Essayfilm ist selber ein Sammelstück, in dem natürlich auch Orhan Pamuk vorkommt und seine Heimatstadt Istanbul.

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