Dans la cour Frankreich 2014

Pressetext

Dans la cour

Ein Pariser Hinterhof, seine liebenswerten, skurrilen Bewohner und Bewohnerinnen, ihre Sorgen und Sehnsüchte stehen im Mittelpunkt der schrägen Tragikomödie. Mit den Augen des neuen Hausmeisters Antoine lernen wir die Mieter kennen. Da ist der mit Drogen dealende Fahrraddieb, der den Hof mit seinen Rädern zustellt. Und der Zwangsneurotiker, der alles sauber und leer geräumt sehen möchte. Im obersten Stock wohnt Mathilde mit ihrem Mann, sie ist gerade in Rente gegangen und versucht nun, ihren Alltag neu zu gestalten. In der verunsicherten Frau erkennt Antoine eine Seelenverwandte, denn auch sein Leben befindet sich im Umbruch. Ohne ein Wort zu sagen, hat der 40-jährige Musiker während eines Konzerts die Bühne verlassen. Der Hof ist sein Rückzugsort, den er nur kurzzeitig verlässt, etwa um für die Begrünung im Park Rosenstöcke zu klauen. Als Mathilde in der Wohnzimmerwand einen Riss entdeckt, denkt sie, dass das Haus vom Einsturz bedroht ist. Unter der empathischen Regie von Pierre Salvadori wird der Riss in der Wand zur Metapher für den Riss durchs Leben. Endlich dürfen verdrängte Gefühle wie Einsamkeit und Zukunftsangst zum Vorschein kommen.

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