Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 USA 2013 – 95min.

Filmkritik

Das Essen lebt

Christopher  Diekhaus
Filmkritik: Christopher Diekhaus

Wie schon der erste Teil punktet auch das Sequel rund um den leidenschaftlichen Erfinder Flint Lockwood mit einer detailfreudigen Gestaltung sowie reichlich Situationskomik. Der nur selten überraschende Handlungsverlauf und die wenig nuancierte Figurenzeichnung lassen sich so verschmerzen.

Auch wenn Flint seine größte Erfindung, eine Maschine, die Wasser in feste Nahrung umwandeln kann, zerstören musste, hat er doch viel erreicht: Man nimmt ihn endlich ernst. Mehr noch, sein großes Vorbild Chester V bietet ihm sogar an, für die Live Corp Company zu arbeiten, was nur den klügsten Köpfen vorbehalten ist. Bei einem Spezialauftrag kann Flint sich zusätzlich beweisen. Seine vermeintlich abgeschaltete Maschine hat den Zerstörungsversuch unbeschadet überstanden und produziert auf seiner Heimatinsel aus Nahrungsmitteln lebende Tiere. Da diese sich schon bald gegen die Menschheit auflehnen könnten, soll Flint seine Erfindung endgültig unschädlich machen.

Basierte Cloudy with a Chance of Meatballs noch lose auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Judi und Ron Barrett, entwickelten die Macher für den Nachfolger eine neue Geschichte, die genau dort ansetzt, wo der erste Teil endet. Obschon die Hauptfigur abermals gegen die Geister ankämpfen muss, die sie selbst herbeirief, gibt es mit Chester V nun einen verschlagenen Antagonisten, der Flints Bewunderung für einen bösen Plan ausnutzen will. Dabei scheut er nicht davor zurück, einen Keil zwischen den begeisterten Erfinder und seine treuen Begleiter Sam Sparks, Manny, den unerschrockenen Polizisten Earl, den beleibten Brent und das komische Äffchen Steve zu treiben. Der Zwiespalt des Helden dient als emotionaler Anker, ist erzählerisch allerdings alles andere als innovativ. Immerhin gibt es unzählige Filmfiguren, die den wahren Wert von Freundschaft nach und nach erkennen müssen.

Deutlich spannender ist dann auch der visuelle Ideenreichtum, mit dem Flints veränderte Heimatinsel zum Leben erweckt wird. Auf Filmklassiker wie Jurassic Park anspielend, eröffnet sich dem Zuschauer eine farbenfrohe und üppige Urwaldwelt, in der allerlei merkwürdige Geschöpfe leben. So trifft die kleine Reisegruppe unter anderem auf Shrimpansen, Frittantulas und Tacodile, die jedoch weitaus weniger bösartig sind, als angenommen. Hat man das nicht immer geschickt konstruierte Anfangsdrittel einmal überstanden, schreitet die Handlung angenehm zügig voran. Actionmomente und Slapstick-Einlagen halten das junge Publikum bei Laune, während die älteren Zuschauer sich vor allem an den Seitenhieben auf moderne Medienunternehmen erfreuen dürften. Apple & Co. lassen mehrmals grüßen!

22.10.2013

3

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Kommentare

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tuvock

vor 8 Jahren

Der Chef der LIVE Firma wirkt zu hektisch, hat Hände wie 'ne Schlange und wirkt mehr als nervig und unlogisch, der Vater TIM, der immer nur Sardinen fischt, der ist auch mit dabei und hätte auch viel mehr an Drehbuch gebrauchen können, dann war noch SAM SPARKS da, die auch ein paar Lacher hat, die ja mit FLINT auf die Insel Affenfels fährt, und die hat auch zu wenig Rolle, die war ja in Teil 1 die Wetterfee, dann gibt es noch den Polizisten Mayor Shelbourne, der auch nur nett wirkt, als Beiwerk mehr oder weniger, und dann ist da eben noch Baby' Brent der im Hühnerkostüm rumläuft, der hätte auch mehr Drehbuch vertragen und weniger blöden Text.

Sonst war der Film gut, nett würde ich sagen, es fehlt dem Film noch viel Gutes, viel spannendes und viel coole Ideen, aber macht nichts, der Film ist so auch gut, mir gefiel er, aber wenn Ich ihn jetzt mit Prozenten bewerte ich würde trotzdem sagen, 80 % ist das allerhöchste der Gefühle, Teil 1 habe ich mit 91 % bewertet.Mehr anzeigen


tuvock

vor 8 Jahren

Damals so um 2009, vielleicht erinnert sich ja da noch wer, war der gigantische Vorgänger im Kino, wo ein Junger Erfinder eine Maschine entwickelt, die Essen regnen lässt. Der Film hat damals 100 Millionen US $ gekostet und weltweit 244 Millionen US $ eingespielt. Nun kam Teil 2 ins Kino, mit einem Produktionsbudget von 78 Millionen US $, der dann 248 Millionen US $ weltweit eingespielt hat bisher.

Damals als 1980 irgendwas der Sänger Herbert Grönemeyer das Lied über Kinder an die Macht gesungen hat, wusste noch keiner dass diese Vision sich erfüllen würde, wenn auch nur in einem Zeichentrickfilm. Wieder gibt es den gleichen Cast, die gleichen Sprecher, die gleichen Figuren, wenn auch ein paar mehr, wieder basiert die Geschichte auf dem gleichnamigen Buch von Judi und Ron Barrett, der ein 1937 geborener Schriftsteller ist.

Dieser Film hat natürlich nicht viel neues zu bieten außer ein paar interessanten Tieren. Tacodile, Shrimpansen, Cheeseburger-Spinnen, Gurkenvögel, Mosquitoasts und Flamangos, ja also Figuren oder Tiere die aus Essen bestehen und eben lebendig sind. Und wieso? Weil die Maschine von FLINT, die er erfunden hat, der FLIZEMDEFÖR (eigentlich FLDSMDFR) oder wie er auf deutsch heißt, sich selbständig gemacht hat, durchgebrannt ist und nicht nur Essen regnen lässt, sondern Obst und Gemüse mit Tieren mischt.

Hier merkt man so richtig dass die Animatoren sichtlich Spaß daran hatten diese Tiere zu entwickeln, die ja wirklich gut sind, sie sind einfach animiert, sie haben alle irgendwie eine Seele, sie haben alle irgendwie einen Charakter und wirken wie Individuen, mir noch immer ein Rätsel wie das geht und ein kleiner Sidekick ist dabei, eine Erdbeere die sich in FLINT und seiner Freundin SAM verliebt, die BÄRCHEN im Film heißt.

Der Film ist ungefähr so wie „Ralph reicht's“ ja er ist nett, er ist einfach da, und er ist gut gemacht, mehr nicht, leider. Aber mir hat er trotzdem sehr gut gefallen, aber mal der Reihe nach. Apropos Cast, der Regisseur ist ein anderer, Es sind 2 Regisseure, nämlich Cody Cameron und Kris Pearn die den Film sehr schnell durchjagen, es passiert kurz was dann das nächste und dann wieder das nächste, will sagen, die Handlungen sind sehr schnell, die Ideen von Neuigkeiten und die ganzen Kleinigkeiten sind irre schnell gedreht worden, das ist etwas dass mir nicht so gefallen hat. Leider

Die Regisseure von Teil 1, Phil Lord und Christopher Miller, die haben damals den herrlichen „21 Jump Street“ gemacht, dessen Fortsetzung, „22 Jump Street“ heuer ins Kino kommen. Die 2 Regisseure haben am Drehbuch mitgewirkt, zu dem Film und leider einen Fehler gemacht. Eine Fortsetzung ist nicht immer gut, nur weil sie mehr Action hat, mehr coole Zeichnungen und mehr irre Figuren.

Was mir an dem Film gefehlt hat ist die Vielschichtigkeit der Figuren, etwas mehr an Handlung, lustigeren Szenen, witzigeren Handlungssequenzen, und sonstiger ähnlicher Dinge, da hätte man viel mehr machen können. Dafür waren die Animationen gigantisch und echt gut, alleine schon der T-Rex ähnliche Frittantula, ein Burger, ein Frittaten Burger, der schreit wie T-Rex, und FLINT umbringen will, der ist ja auf der Insel Affenfels zurück, kurz nach dem Ereignissen von Teil 1.

Die paar Slapstick Szenen für die Teil 1 so herrlich lustig war, fehlt hier leider, dass störte mich, genauso wie das Fehlen von Erklärungen, Spannung, Anspruch und sonstige Dinge. Aber dafür ist das nur ein Zeichentrickfilm könnte ich sage oder? Nein, sehen wir zu Pixar, die sind viel perfekter die Filme aber das ist ein anderes Thema.

Die Idee ist nicht so ganz neu, denn das Gerät das Wasser in Nahrung umwandelt war in Teil 1 schon da, in Teil 2 ist ja FLINT bei einer Google ähnlichen Firma die sich LIVE nennt, von CHESTER V geführt wird, der wie ein irrer spinnenarmiger Technogeiler OPA wirkt, dessen Stellvertreter ein Affe namens BARB ist, und die wirklich, ein weiblicher Orang Utan übrigens, wirklich blöd wirkt, übertrieben und gar nicht so lustig. Übrigens, CHESTER V ist ja der Top Erfinder weltweit schlechthin, und er bietet sowohl eine neue Unterkunft als auch neue Jobs in seiner Firma an, und veranstalten regelmäßige Erfinderwettbewerbe unter den Mitarbeitern, wobei natürlich FLINT auf sich setzt, als es zu einem Wettbewerb hin geht.

Jedenfalls im Film geht es darum dass FLINT rausfindet dass sein Nahrungsmittelerzeuger lebt, Naschtiere erzeugt, also Mischungen zwischen Tiere und Obst oder Gemüse, und einen neuen Freund findet, oder besser Mentor, und zwar CHESTER V eben, und der bittet FLINT um Hilfe, er will dieses Gerät finden. CHESTER V hat zwar einen grässlichen Plan vor, FLINT weiß das nicht und vertraut ihm aber er kommt bald dahinter was wirklich gespeilt wird.

Den Film hat es in 2 D und 3 D gespielt, leider in 3 D, bringt absolut nichts, und ist wie halt alle 3 D Filme nur 'ne Geldabzocke, leider. Der Film macht schon Spaß, aber mir fehlt einfach zu viel, das Identifizieren mit Figuren, das hat mir sehr gefehlt. Vom Logischen her fange ich natürlich nicht an, denn das ist nur ein Film, trotzdem hatte er viel interessanter sein können und nicht so Abklatschfilmmässig.

Hin und wieder sind die Figuren zu hyperaktiv, lassen jeglichen Anspruch und Spaß vermissen, und hätten mehr Eigenleben gebraucht, während die süßeste Erdbeere der Filmgeschichte eine Art 2. Hauptrolle spielt und so cool selbständig ist, wie die Pinguine aus den Madagaskar Filmen.

Der Chef der LIVE Firma wirkt zu hektisch, hat Hände wie 'ne Schlange und wirkt mehr als nervig und unlogisch, der Vater TIM, der immer nur Sardinen fischt, der ist auch mit dabei und hätte auch viel mehr an Drehbuch gebrauchen können, dann war noch SAM SPARKS da, die auch ein paar Lacher hat, die ja mit FLINT auf die Insel Affenfels fährt, und die hat auch zu wenig Rolle, die war ja in Teil 1 die Wetterfee, dann gibt es noch den Polizisten Mayor Shelbourne, der auch nur nett wirkt, als Beiwerk mehr oder weniger, und dann ist dMehr anzeigen


maieriesli

vor 8 Jahren

Solide Unterhaltung, hat Spass gemacht.


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