Room 237 USA 2012 – 102min.

Pressetext

Room 237

Auch 35 Jahre nach seiner Entstehung gilt THE SHINING als Meilenstein des Horrorfilms. Stanley Kubricks komplexe Adaption des Romans von Stephen King hat mit ihren bildgewaltigen Visionen, ihren vielfältigen Bezügen und dem genialen Jack Nicholson in der Hauptrolle zahlreiche Regisseure beeinflusst und sorgt noch immer für die abenteuerlichsten Interpretationsversuche. Der US-amerikanische Filmemacher Rodney Ascher, einer der unzähligen Fans des Kultstreifens, hat noch eins draufgelegt und in einem facettenreichen Puzzle die skurril-abwegigen Mutmassungen von fünf Kubrick-Exegeten der etwas anderen Art zusammengeführt. Ob seriöser Historiker oder exzentrischer Verschwörungstheoretiker, die fünf "Spezialisten" liefern jede Menge Indizien für ihre jeweiligen Perspektiven und Thesen. Ausgangspunkt der akribischen Spurensuche ist das titelgebende Zimmer des Overlook-Hotels, dessen Nummer für eine viertelstündige Erörterung über die Zahl 237 und andere Chiffren sorgt. Egal, wie gewagt die Deutungsversuche sein mögen, der Regisseur gleicht sie mit den entsprechenden Originalszenen aus THE SHINING ab und fördert so Unglaubliches zutage. Eine der bizarrsten Thesen entwickelt dabei ein besonders fantasiebegabter Interpret, der anhand von Symbolen und verborgenen Zeichen im Film nachweisen will, dass Kubrick an einer Inszenierung der Fernsehbilder von der ersten Mondlandung im Jahr 1969 beteiligt war.

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