Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel USA 2007 – 123min.

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  • Meisterwerk
  • gut
  • Mittelmass
  • kaum sehenswert
  • miserabel

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117 User

Dein Film-Rating

Kommentare

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Urs23

vor 7 Jahren

Grandioser Film mit unerwarteten Wendungen. Spannend und tragisch und, was ich ganz stark finde, nicht unbedingt mit einem Happyend.


movie world filip

vor 8 Jahren

überraschend starke affleck als regisseur.. beide afflecks stark in diese film


tumnus

vor 11 Jahren

Ein vierjähriges Mädchen verschwindet spurlos. Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Nach drei Tagen heuern ihr Onkel und ihre Tante einen Privatdetektiv und seine Lebensgefährtin an, um ihre Nichte zu finden. Die beiden entdecken, dass die Mutter des verschwundenen Kindes selbst grosse Probleme hat und versuchen mit zwei Polizisten das Mädchen zu retten. Doch schon bald stossen die beiden Privatermittler auf ein Problem dass sie vor einen grossen moralischen Konflikt stellt.

Es grenzt schon an ein kleines Wunder. Ben Affleck (Good Will Hunting, Pearl Harbor) erlebte alle Höhen und Tiefen der Hollywood-Starrummels. Vom jungen, stolzen Oscargewinner zusammen mit Jugenfreund Matt Damon, bis zum belächelten Ehemann von Diva Jennifer Lopez und Schauspieler in seelenlosen Blockbustern wie „ Amageddon“ hat der Darsteller vieles durchgemacht. Und jetzt diese Überraschung. Der gebürtige Bostner kehrt mit einem düsteren und ernsten Werk zurück in seine Heimat und brilliert hinter der Kamera.
Die triste Umgebung der Stadt wird fantastisch zum Leben erweckt. Sorgfältig wurden die Statisten ausgewählt, was es dem Zuschauer nicht schwer macht sich sofort in die Atmosphäre hineinzuversetzen. Doch nicht nur hier überzeugt Affleck. Gekonnt lässt er die Erwartungen des Publikums ins Leere laufen, und spielt dann die Enthüllungen so unspektakulär wie nur möglich aus. Trotz brutaler Szenen die dem Zuschauer doch einiges abverlangen, ist „ Gone Baby Gone“ nie reisserisch, sondern vielmehr unbequem.
Dazu tragen die Schauspieler einen grossen Teil bei. Morgan Freeman überzeut konstant in der Rolle des väterlichen Polizisten, Ed Harris gibt als jähzorniger Ermittler eine tolle Leistung. Die meisten Lorbeeren gebühren aber der unbekannten Amy Ryan die welche die drogenabhängige Mutter des vermissten Kindes grossartig mimmt. Aber auch Casey Affleck vermag einmal mehr nach seinen Erfolgen in diesem Kinojahr überzeugen. Die Rolle des Privatermittlers liegt im zwar nicht hundertprozentig aber genau das macht auch den Reiz seiner Figur aus. Er ist es der den Betrachter durch seine moralischen Handlungen berührt und zum Nachdenken anregt. Doch die Handlungsdramaturgie ist nicht perfekt, hierbei stören vor allem die Off-Kommentare ein wenig. Wer allgemein in diesem Thriller nach Fehlern sucht wird sicher auch einige finden. Vielleicht ist an diesem Film, in dem nicht alle Details hundertprozentig sitzen, das Schlussbild allein die vielen kleinen Fehler wert.
Denn es ist die Stimmung, die ganzen vielschichtigen Figuren und die Entscheidungen, welche nicht nur die Hauptfigur sondern auch der Zuschauer zu treffen hat, die den Film aus den üblichen Gernevertretern klar heraushebt.

Die Hauptfigur, Patrick Kenzie, (Casey Affleck) wird beinahe zu einem tragischen Helden. Er muss einfach eine Entscheidung treffen. Der Film lässt seinen Zuschauer ohne Stellungsnahme, ohne Antworten zurück. Unzählige Fragen bleiben aber noch lange im Kopf des Zuschauers hängen und zeichnen die wahre Stärke von „ Gone Baby Gone“ aus.

8/10Mehr anzeigen


themule

vor 11 Jahren

Mit der Thematik wurde sehr realistisch umgegangen und Ben Affleck glänzt as Regisseur in seinem Erstlingswerk. Mit der schwierigen und unbequemen Wahrheit konfrontiert macht sich der Privatdetektiv Kenzie (Casey Affleck) widerwillig auf die Suche nach dem vermissten kleinen Mädchen.
Dabei kommt er an seine Grenzen, und handelt in gewissen Situationen impulsiv und unbedacht.
Der Film nimmt gegen Ende eine ungeahnte Wendung und Kenzie sieht sich vor eine schwierige Wahl gestellt.
Gefallen hat mir auch, das er sich nicht vor der Verantwortung der Entscheidung flüchtet, auch wenn es vielleicht nicht die richtige war.Mehr anzeigen


tuvock

vor 11 Jahren

Der 1975 geborene Casey Affleck, dessen bester Freund Joaquim Phönix ist hat zwar hier keine Glanzleistung abgegeben, aber den Typen den er spielt, Schwarz Weiß Denken und Naivität ein bißchen inbegriffen hat er gut rüber bekommen. Meiner Meinung hat der Film die Kurve gut rüber bekommen eine Mischung zwischen Intelektuallität und Moralischen Einwänden hinbekommen, denn zwischen beiden Extremen, ja im Film halt gesehen, bewegt sich der Streifen vorwärts.

Was auch interessant ist, da gibt es so Satellite Awards, ja und die waren 2007 und da haben sie die Schauspielerin Amy Ryan als drogensüchtige Mutter für den Preis als beste Nebendarstellerin in einem Drama nominiert. Ist doch toll was? Ryan gewann außerdem den Darstellerpreis des National Board of Review, während die Filmkritikervereinigung Regisseur Ben Affleck mit der Auszeichnung als besten Debütregisseur bedachte. Finde ich toll.

Dennis Lehane hat 1998 den Roman geschrieben, Ben Affleck mag ihn sehr. Ich finde die Rolle die Casey Affleck gespielt hat sehr gut, ich finde seine Darstellung glaubhaft, ich finde auch die Darstellung aller Beteiligten Personen sehr gut. Ich finde natürlich auch Morgan Freeman sehr gut, der ist sowieso ein Spitzenstar. Ich finde er ist natürlich der überzeugendste im ganzen Film. Sehr gut fand ich auch den Detectiv Remy Bressant, den ja Ed Harris gespielt hat, einfach super. Detectiv Nick Poole fand ich etwas unterbesetzt, also der verschwand einfach im Film, den sah man kurz nur.

Bei Captain Jack Doyle den ja Morgan Freeman spielt, wie gesagt sehr glaubwürdig. Aber dass ist bei einem 1937 er Baujahr, 86 Filme spielenden Oscarbesitzer der 59 x für sein Filmschaffen nominiert wurde in seinem Leben ja kein Wunder. Was ich z. B. in dem Film gut fand, ist die gefährliche Szene in einem Wirtshaus. Ich dacht selber, he da geht’ s rund, aber man sieht sich das besser selber an. Die Idee dass z. B. einer aus dem Dorf sozusagen den Fall übernimmt, das erinnert mich an unzählige Filme, die sehr gut waren, wo es darum ging, dass ein kleiner im Dorf was großes macht.

Und wenn man sich da in den Film so reinversetzen kann, hat man ein gutes Gefühl. Übrigens auf den gleichen Roman vom gleichen Schriftsteller basiert auch der Spitzen Mega Film „ Mystic River“. Was ich z. B. selten in so einer Art Film gesehen habe, ist die Spannungskurve rund um den Gewissenskonflikt des Hauptdarstellers, die genau betrachtet noch ein bißchen mehr ausgebaut gehört hätte, aber dass macht nichts, nobody Film ist perfekt.

Ich finde das meiste Lob sollte Ben Affleck einheimsen, keine Special Effekte oder Bluthascherei, keine wilden unnötigen Schießereien und keine Liebesszenen, bis auf eine kurze, ja dass ist schnörkelloses gutes Kino dass anspruchsvoll unterhaltet. Das Rumgefluche in dem Ghetto war glaubwürdig und nicht übertrieben, die Wahl der Bösewichte leider einseitig und primitiv, und der Gesamteindruck für mich Sehr positiv.

Ein 90 von 100 Punkten Film.Mehr anzeigen


tuvock

vor 11 Jahren

Die kurze Handlung:

Der Film spielt in den Arbeitervierteln, in den Ghettos, in den Armengegenden, in den Heruntergekommenen Wohnsiedlungen von vielen Arbeitslosen, Säufern, Proleten, der Millionenmetropole Massachusetts, direkt an der Bay, beim Wasser, wo es eine ganz eigentümliche Stimmung gibt, bei der eine schwere Melancholische Lebensweise herrscht, die wie ein Klotz unsichtbares Eisen über der Bevölkerung zu liegen scheint. Jeder ist voll Ärger, teilweise auch voll Haß, keiner dürfte hier den anderen so richtig leiden können, viele akzeptieren sich, viele handeln mit Drogen, viele sind Säufer.

Ein Kind ist vor kurzem verschwunden. Wir schreiben das Jahr 2007. Der Fall beschäftigt die ganze Stadt, wie heut zu Tage der Fall Maddie aus England. Es ist ein Fall, den die privaten Ermittler PATRICK KENZIE (Casey Affleck) und seine über alles geliebte Freundin ANGELA GENNARO (Michelle Monaghan) zunächst nicht übernehmen wollen. Schließlich gibt es genügend Polizisten die sich um den Tathergang kümmern, und da sie gerade vor kurzem die Privatdetektiv Praxis übernommen haben, trauen sie sich so was nicht zu, da Ihr Hauptaufgabengebiet darin besteht, Leute zu finden die nicht zahlen wollen bei einem dem sie Geld schulden.

Es geht im Film um das 4 Jährige Kind AMANDA, das verschwunden ist, das schon seit 3 Tagen vermisst wird. Ihre Mutter (Amy Ryan) ist für die Polizei keine Unbekannte, sie nimmt Crack, Kokain, Heroin, hin und wieder, trinkt Alkohol und hat oft viele Männer als Freund, wodurch sie immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Sie hat eine Wohnung wo auch Ihr arbeitsloser Bruder und seine Frau wohnen. Für PATRICK weisen die Spuren in Richtung eines einschlägig Vorbestraften CHEESE. Ein sehr gefährlicher Mann aus Haiti den er von früher kennt. Leider ist der Fall sehr komplex, mehr als er glaubte und die beiden machen es auch nur weil die Schwägerin von HELENE, der Mutter, der das Kind fehlt sehr überzeugend sie darum gebeten hat. Vielmehr deutet einiges darauf hin, daß der mit den offiziellen Ermittlungen beauftragte Detective REMY BRESSANT (Ed Harris) und dessen Vorgesetzter Captain JACK DOYLE (Morgan Freeman) mehr wissen, als sie gegenüber PATRICK im ersten Moment zugeben.

Alles rund so um den Film was nicht in die Handlungserzählung so passt:

Also es gibt Filme wo Kinder mitspielen, die sind meistens sehr gut, es gibt Filme in denen kein Kind mitspielt, aber es geht um Kinder, die sind meistens ein Dreck, es gibt aber auch Filme, wo es um Kinder geht, die eine Handlung haben die etwas verzwickt ist, die anspruchsvoll sind, wo sogar gute Stars mit spielen, und wo man glaubt, der Film ist 3 x aus, wo aber das Ende so überraschend und spannend ist, wo gleichzeitig der Film traurig ist, der noch dazu sehr realistisch ist und nicht viel gekostet hat, ja man merkt es, es geht um den Film hier, ich mag ihn, einer der besten die ich seit langem gesehen habe.

Das tolle, es war ein Film um 19 Millionen US $, der 20 eingebracht hat, na schau an, ist doch auch selten. Und ich muß sagen, es ist einer der besten Film, aber das sagte ich schon. Na ja ein Film für Frauen halt, aber nicht für welche die ein Kind haben wollen, denn die plärren die ganze Zeit nach de Film, och wie traurig, och wie niedlich, Ach wie schön, Ach wie gut, Ach wie realistisch, und schnäuzen sich dauernd auf deinem T – Shirt aus, Na ja im Kino gibt es keine Küchenrollen Aufhängevorrichtungen, aber macht nichts, meine Holde schnäuzte mein T Shirt voll und ich musste auch fast weinen.

Der Film ist, ja sehr traurig. Der Film ist gut und kompliziert, was nicht so schlimm ist wenn man einen Intelligenzübersetzer neben sich hat, der noch dazu vorne gut gepolstert ist. Na ja einigermaßen hatte ich Schwierigkeiten mit meinem Gedächtnis und mir was zu merken.

Ich war am Ende überzeugt dass war so und so, und es war anders und ja, ich irrte mich, kommt selten vor, maximal bei 80 % der Filme. Ich finde es jedenfalls nicht übel, dass Ben Affleck´ s 1. Regiefilm als Majorproduktion gerade die Verfilmung seiner Lieblingsnovelle ist. Die 1970 geborene Helene McReady wie sie im Film heißt ist Broadwaystar. Recht nettes Gesicht, Michelle Monaghan könnte direkt als Miss Irgendwas durchgehen.Mehr anzeigen


fab

vor 12 Jahren

Ben Affleck überzeugt hinter der Kamera eindeutig mehr als davor. Casey bringt viel mehr rüber, hat mehr Charisma und - nicht zu vernachlässigen - eine super Stimme. Er vermag es, einen in seinen Bann zu ziehen. Genau wie auch der Film. Clever, unprätenziös, langanhaltend - so wie alle Filme sein sollten.Mehr anzeigen


gubler

vor 12 Jahren

Hätte ich dem Afleck gar nicht zugetraut. Spannend und ehrlich.


r2crazy4you

vor 12 Jahren

Irgendwie hatte ich etwas anderes von diesem Film erwartet. Er war sicherlich nicht schlecht, aber umgehauen hat er mich nicht. Er hat mich nicht berührt. Die Handlung war teilweise etwas schleppend und komisch. Für mich sehr enttäuschend.


brodequin

vor 12 Jahren

Nicht schlecht, aber so hammermässig fand ich den Film nun auch wieder nicht. Man nehme "Ein Fall für zwei", versetze den Tatort von Frankfurt nach NYC, ziehe das Ganze dann ein wenig in die Länge und schon hat man eine passable Kriminalgeschichte. Nun wurde das ganze noch mit ein wenig Actionszenen durch- und mit zugegebenermassen sehr guten Schauspielern besetzt. Man könnte auch noch anmerken, dass der Film von einer diesjährigen Medienhysterie inspiriert wurde, nämlich der von verschwundenen Kindern, die zufälligerweise alle dasselbe Signalement trugen wie das Mädchen im Film. Dass in Drittweltländern täglich hunderte von Kindern verschwinden, von denen die meisten leider nicht das "Glück" haben, blond und blauäugig zu sein, kümmert wenig.Mehr anzeigen


ella

vor 12 Jahren

Der Film hat mich gepackt


loga7

vor 12 Jahren

Der Film ist sehr spannend und gut gemacht. War bis zum Schluss vom Film gefesselt. Super!


candmira1

vor 12 Jahren

Absolut hammerhaft!


andrekeppler

vor 12 Jahren

Gone Baby Gone ist fantastisch... Vor allem wenn man bedenkt das Ben Affleck zum ersten Mal bei einem Spielfilm Regie führte... Ich war fasziniert. Ich ging mit ziemlich grossen Erwartungen ins Kino, welche dann vollkommen erfüllt wurden.


rirarichard

vor 12 Jahren

... dass Du Dich verzogen hast und Deinen Bruder ran liessest. Schliesslich hast Du schon Ahnung vom Film, hat man schon beim guten alten Will Hunting gesehen, aber darstellen konntest Du's nie so richtig. Man hat Dir zwar immer angesehen, was Du mit deinem schönen Gesicht zeigen wolltest, funktioniert hats nie so richtig... Jetzt hast Du Deinen PLatz gefunden, gratuliere!!
... Keine Angst, es gibt auch obreflächliche kitschromanzen, da darfst Du dann auch wieder mal vor die Kamera.Mehr anzeigen


raffi44

vor 12 Jahren

ich war fasziniert..


dawn1

vor 12 Jahren

Ein sehr starker Film. Die Story ist für meinen Geschmack einen kleinen Tick überkonstruiert, was aber im Endeffekt nicht wirklich stört. Mitreissend ist der Film allemal, die schauspielerischen Leistungen sind bemerkenswert und trotz des schwierigen Themas wirkt der Film nie moralisierend. Sehr gut und unbedingt sehenswert.Mehr anzeigen


preski76

vor 12 Jahren

Ein Film, wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Geht unter die Haut, beschäftigt lange.
Ein Film mit Verlierern und der Frage nach dem Gewissen, mit viele Lüge kann der Mensch leben?


oranjevoetbal

vor 12 Jahren

ganz zu beginn spricht der hauptdarsteller philosophische worte über identität und herkunft. (diese sind in den usa wohl noch ein bissschen wahrer als bei uns) und die zuschauerin tut gut daran, sie im ohr zu behalten, denn gegen ende werden sie gleich für mehrere beteiligte immer wichtiger.
ein spannender kriminalfall, der leider nur platz lässt für 2 intressante figuren (gut gespielt von affleck und harris), mit grundlegenden fragen zu moral, recht und verantwortung im umgang mit kindern und leuten, die ihnen entweder schlimmes antun oder sie nicht genug lieben. einige figuren und szenen sind nicht ganz gelungen, bzw. zu wenig genau gezeichnet. die wendungen und entwicklungen der story überzeugen aber. wirklich gut gemachtes hollywood-kino mit "gutem" ende.Mehr anzeigen


kohlkohl2

vor 12 Jahren

... Realität, dass den Zuschauer in einen tiefen Zwiespalt wirft und über aktuelle soziale Themen nachdenken lässt.
Der Aufbau des Films ist einfach klasse. Ist der Rhamen fertig gezimmert und man gewöhnt sich daran, sieht das Bild plötzlich ganz anders aus. Ständig muss man sich an neue Erkenntnisse gewöhnen und dies sehr widerwillig. Es ist unbequem, drastisch und oft widerwärtig. Ein Morast am Abgrund. Casey Affleck schnoddert sich mitten durch den Film und tut das sehr mutig. Mich hat sein Auftreten jedesmal beeindruckt. Ich hoffe, wir werden mehr Filme mit ihm bekommen.
Ben soll auf dem Regiestuhl bleiben!Mehr anzeigen


ramsay

vor 12 Jahren

Endlich wieder ein Lichtblick an den Zürcher Leinwänden. Gutes Buch, tolle Schauspieler und fantastische Kamera arbeit.


cineast2001

vor 12 Jahren

Was für ein einzigartiges Spielfilmdebüt eines "Hollywood Tausendsassas"!

Ihn, wie Herr Greter in seiner Filmkritik, als glücklosen Schauspieler hinzustellen finde ich angesichts seiner bisherigen Kinoerfolge doch etwas zu hart ge(ver) urteielt. Zugegeben, die "Goldene Himbeere" für "Gigli" ist vollends gerechtfertigt aber ansonsten ist er doch seit "Hollywoodland" ein vollends respektierter Schauspieler und ernsthafter Mime!

Doch Ben Affleck scheint sich mit der Bezeichnung "Schauspieler" nicht recht zufrieden geben zu wollen.

Erstmalig führt er, nachdem er sich schon als Produzent, Schauspieler,
Drehbuchschreiber und "Sänger" erfolgreich(??) versuchte, bei einem Spielfilm Regie zudem er auch das Drehbuch beisteuerte!

Und das Ergebnis??

Einfach Waaahnsinnig!!

Ben Affleck beweißt mit seinem Sinn für die subtilen Charakterzeichnungen seiner Protagonisten, das er es versteht seine „ Schauspielerkollegen“ Casey Affleck(der schon in „ The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford brillierte), Morgan Freeman, Ed Harris und Michelle Monaghan zu führen, von ihnen das Letzte abzuverlangen und den Zuschauer selbst in einen moralischen Zwiespalt zu führen.
Auch hier wieder beweißt der Schauspielvirtuose Casey Affleck sein einzigartiges Können.

Natürlich wäre s zu einfach, für diesen Film einzig und alleine die Romanvorlage von Dennis Lehane(„ Mystic River“) verantwortlich zu machen, nein es ist auch das Drehbuch(von Ben Affleck) und dessen Umsetzung.
Dieser Film hat mich selber auch rein cineastisch herausgefordert. Was anfangs, für mich, wie ein „ 08/15 Hollywood – Polizei- Gerechtigkeits- Korruptions- Scheiß“ daherkommt gewinnt nach einer ¾ Stunde subtil an Tiefgang. Die Filmklischees verdichten sich mehr und mehr zu einer moralisch- dichten Zwangslage des Hauptcharakters Patrick Kenzie(Casey Affleck) die den Zuschauer mit einbezieht.

Am Ende ertappt man sich, das man selbst versucht, das für und wieder der moralischen Zwickmühle zu erörtern.

Das Thema, wo ist ein vernachlässigtes Kind besser aufgehoben, bei seiner Mutter die sich nicht um ihr Kind angemessen kümmert oder bei Menschen, die das Kind in Liebe und einem sicheren Umfeld aufwachsen lassen würden ist in unserer Gesellschaft, zumindest in Deutschland, doch ein gegenwärtiges und brennendes Problem.

Jeder, der diesen Film gesehen hat, sollte sich mal wirklich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Schade, dass das Ende nicht offen gelassen und Hollywood- Like geglättet wurde. Eine Abblende nach der Szene in der Patrick Kenzie (Casey Affleck) (Capt Jack Doyle) Morgan Freeman zur Rede stellt wäre spannender und für den Zuschauer „ quälender“ gewesen.

Dies schmälert natürlich nicht die Großartigkeit dieses Films und seines Regisseurs in keinster Weise!

Es zeigt sich einmal wieder, das es für große Regisseure (wie z. B. auch Sir Richard Attenborough) durchaus von Vorteil ist, wenn man vorher Schauspieler war. Zugleich hat Herr Affleck die Messlatte seines Erfolgs doch mit diesem Thriller sehr hoch angesetzt. Es ist zu hoffen, das er an diesen Erfolg anknüpfen kann.

Man kann gespannt bleiben!

Achtung: Hierbei handelt es sich nur um meine Meinung für die ich keine Gewähr(aber eine Flinte!) übernehme und die Haftung ausschließe!
Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Kommentars lesen Sie bitte die Filmkritik auf "cineman. ch" oder fragen Sie bitte an den Kassen Ihres Kinos oder "beschimpfen“ Sie den Regisseur, Darsteller und /oder Produzenten!Mehr anzeigen


ylena

vor 12 Jahren

Ein spannender, düsterer und toll gespielter Krimi, der für mich ohne weiteres unter die Top Ten im Jahr 2007 gehört. Die SchauspielerInnen sind grandios (ausser einigen Dialogen am Ende, die bei mir nicht so authentisch rüberkamen). Affleck ist als Schauspieler eine grandiose Neuentdeckung und ich freue mich schon auf weitere Filme mit ihm in einer Hauptrolle.Mehr anzeigen


kinomaster

vor 12 Jahren

Unglaublich, dieser Film! Casey Affleck ist eine Offenbarung, Morgan Freeman gewohnt souverän und Ed Harris einfach "der Hammer". Die Story, die Schauspieler, die Locations - einfach alles total glaubwürdig. Und die Schlussentscheidung führt automatisch zur Diskussion. Für mich der Film des Jahres!Mehr anzeigen


berkantaksoy

vor 12 Jahren


pedrosito

vor 12 Jahren

Sehr geehrter Herr Affleck,

Bitte kehren Sie zu Ihrer nicht gerade erfolgreichen Schauspieler Karriere zurück und spenden Sie das Geld der nächsten Produktion - den missbrauchten Kindern. Das wäre ein Erfolg!!! Kompliment an Amy Ryan, Casey Affleck


berberat

vor 12 Jahren

Dieser Film ist wirklich packend und regt zum Denken an... Er ist nicht in der üblichen Hollywood-Action-Manier gefilmt, sondern vermittelt einen realistischen (und bedrückenden) Eindruck des Alltags und der Menschen in gewissen amerikanischen Milieus. Beeindruckend!


filmorakel

vor 12 Jahren

Langsamer Aufbau einer moralisch tiefgehenden Geschichte, verpackt in ruhigen Bildern die vor allem durch überzeugende Schauspieler verkörpert werden. Keine Effekte, keine Übertreibung - die Story liegt im Zentrum dieses nachdenklich stimmenden Filmes.


warlord

vor 12 Jahren

Was erst nach billiger Klischeebedienung aussieht, entwickelt sich ab etwa der Mitte zu einem wirklich starken Film.


Gelöschter Nutzer

vor 12 Jahren

dieses meisterwerk hat mich zutiefst beeindruckt! geniale darsteller tolle geschichte wie die estwood meisterwerke grandios mister afleck!


chiri1

vor 12 Jahren

Schlichtweg genial dieser Streifen!


Watchlist