Frida USA 2003 – 119min.

Kurzbeschreibung

Frida

Genre
Beziehungsdrama

Madonna wollte die Künstlerin Frida Kahlo unbedingt spielen, aber Salma Hayek hat die Rolle bekommen. Eine ewige Heldin der Frauenzeitschriften - kreativ, schön und lebenslänglich leidend - ist auf Leinwand gebannt. Nach einem schweren Unfall als junge Frau ist ihr Leben von chronischen Schmerzen bestimmt. Erst während ihrer Genesung beginnt sie zu malen und lernt die so die grosse Liebe ihres Lebens, den politisch engagierten Künstler Diego Rivera kennen. Regisseurin Julie Taymor hat Frida Kahlos Biographie ästhetisch sehr ansprechend, erotisch und witzig in Szene gesetzt. Inhaltlich aber ist Kahlos Wesen fast ausschliesslich auf ihr turbulentes Liebesleben reduziert worden. Salma Hayek hingegen hat die Gelegenheit wahrgenommen, zu beweisen, dass sie weit mehr drauf hat, als nur die Schöne zu markieren.

Darsteller

Regie

Kinostart

Deutschschweiz: 27. März 2003

Romandie: 30. April 2003

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Kommentare

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8martin

vor 4 Jahren

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo und ihr leidvolles Schicksal waren bis dato nur in Insiderkreisen bekannt. Lange waren mexikanische Künstler in Europa nur eine exotische Sehenswürdigkeit. Umso anerkennenswerter ist diese gelungene Biographie, die von Salma Hayek nicht nur mitproduziert, sondern auch gleichzeitig mit ihr als Hauptdarstellerin besetzt wurde. Sie sieht der Frida wirklich verblüffend ähnlich.
Ein stimmungsvolles Sittengemälde mit eindrucksvollen Bildern aus dem Künstlermilieu der wilden 20er Jahre. Es gibt heiße Liebesszenen, Sauf- und Raufanlässe, revolutionäre Lover und viel linke Ideologie. Frida hatte in ihrem Leben zwei Unfälle: einen auf der Straße, der sie teilweise lähmte und einen in der Begegnung mit Diego Rivera (Alfred Molina als ihr ebenbürtiges Alter Ego). Das war der schlimmere. Diese Hassliebe prägte auch ihre Kunst. Anhand ihrer Gemälde kann man ihren künstlerischen Weg vom Realismus über den Symbolismus zum Surrealismus nachvollziehen. Durch Animationen wird die Kernaussage ihrer Bilder noch besonders hervorgehoben. Hier werden Schmerz und Einsamkeit thematisiert oder symbolische Vergleiche gezogen: Diego als King Kong.
Aber auch ihr Elternhaus und die Begegnung mit Trotzki (Geoffrey Rush) werden erwähnt. In den gehaltvollen Dialogen treten eine ganze Reihe von Stars in kleineren Rollen auf: u. a. Antonio Banderas als linker Revolutionär, Ashley Judd als lesbische Tangotänzerin, Edward Norton als Geldmagnat u. v. a. Ihr Ende wie auf einem Gemälde in einem brennenden Bett. ‘Ich hoffe der Abgang ist erfreulich. ‘ Die Oscars sind berechtigt.Mehr anzeigen


movie world filip

vor 7 Jahren

jeder sie ich kannte fand das gut... ich nicht, so wie hopkins in ein langeweilige picasso film hier jetzt ein weniger talentierte salma in ein nicht viel spannendere film


fitsche

vor 8 Jahren

Da bist du einige Jahre zu spät... der Film ist jedoch auf DVD erhältlich...


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Kinoprogramm Frida

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