The Hours Grossbritannien, USA 2002

Kurzbeschreibung

The Hours

Genre
Drama

1925 in Richmond bei London: Virginia Woolf gelingt es, den ersten Satz ihrer «Mrs Dalloway» zu schreiben. Sie kämpft mit einer tiefgreifenden Depression, die sie vom pulsierenden Londoner Leben fernhält. 1952 in Los Angeles: Laura Brown liest lieber «Mrs Dalloway» als ihrem Mann Dan das Frühstück zu bereiten und einen Geburtstagskuchen zu backen. Sie spielt mit dem Gedanken, aus dem Leben, das sie zu ersticken droht, auszubrechen. 2001 in New York: Clarissa Vaughan will zu Ehren ihres alten Freundes und ehemaligen Geliebten Richard, der einen Dichterpreis gewonnen hat, eine grosse Party ausrichten. Richard, der sie seit ihrer gemeinsamen Jugend liebevoll spöttisch Mrs Dalloway nennt, liegt mit Aids im Endstadium in seiner Wohnung. Er hadert mit seinem Schicksal und wirft Clarissa vor, ihn mit ihrer oberflächlichen Fürsorge zu ersticken und ihn bloss aus Selbstsucht am Leben zu erhalten.

Kinostart

Deutschschweiz: 27. Februar 2003

Romandie: 19. März 2003

Regie

Darsteller

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Kommentare

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julianne

vor 5 Jahren

Was für ein Meisterwerk wieder mal gesehen!!!! Sagenhafte Performance von Nicole Julianne meryl und Toni colette!!!! Ganz grosses Kino!!!!!!


8martin

vor 6 Jahren

Eine der genialsten Literaturverfilmungen unserer Zeit, und sie ist anspruchsvoll. Drei grandiose Hauptdarstellerinnen aus drei Epochen sind nur durch ihre Gemütslage unter einen Nenner zu subsumieren: Sie sind depressiv. Die eine ist Virginia Woolf (Nicole-die Nase-Kidman) steht für die 20er Jahre, daneben steht Julia (Julianne Moore) zunächst nur Hausfrau, Weib und Mutter für die 50er Jahre und schließlich ist da Clarissa (Meryl Streep) für die heutige Zeit.
Und als einziges männliches Pendant gibt es den kranken Schriftsteller Richard (Ed Harris). Er ist den drei Frauen schauspielerisch durchaus ebenbürtig. Mit zunehmendem Alter wird er ein immer besserer Charakterdarsteller. Hier sorgt er für Schocker.
Regisseur Stephen Daldry gelingen wunderbare Überleitungen. So arbeitet er die gemeinsamen Schnittmengen heraus, bevor er die Lebenslinien der drei sich annähern lässt. Trotzdem ist es kein reiner Mädelsfilm. Es gibt Momente von menschlicher Größe, absoluter Hilflosigkeit, Verzweiflung und Trauer und das alles ist nicht geschlechtsspezifisch. Die langen schweigsamen Passagen lassen Spielraum für eigene Überlegungen und Empfindungen den Charakteren gegenüber. Das Paradoxe bei allen drei Ladies ist die Erkenntnis, dass die Liebe das Wichtigste im Leben ist. Sie ringen mit ihr, mühen sich ab, aber finden sie nicht. Bis hin zum letzten Satz: ‘Auf ewig die Liebe, auf ewig die Stunden‘.
Das ist bewegend und keine leichte Kost. Aber die Darsteller – bis in kleine Nebenrollen großartig besetzt – die Kamera und das Drehbuch verbreiten einen unwiderstehlichen Charme. Lediglich beim deutschen Untertitel möchte man ein ‘Amen‘ hinterherrufen.Mehr anzeigen


movie world filip

vor 8 Jahren

tolle virginia woolf gespielt von kidman.. starke frauenfilm von stephen daldry


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Kinoprogramm The Hours

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