Dreamcatcher Kanada, USA 2002 – 136min.

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  • Meisterwerk
  • gut
  • Mittelmass
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  • miserabel

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3.0

105 User

Dein Film-Rating

Kommentare

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winigsa

vor 11 Jahren

Der Film weiss einfach nicht, was er eigentlich sein will. Triller, Horror oder doch Drama.
Viel zu überladen. Ein wilder mix ohne jegliche Struktur. Nur die Spannung wurde weggelassen. Der Filmausgang ist schon nach 20 Minuten klar und auch die Actionszenen sind nicht wirklich mitreissend.

Zu viele Ideen versauen den Film.Mehr anzeigen


chrizloco

vor 14 Jahren

Lieber Bruno, such dir ein anderes Hobby. Wie kommt ein so einfältiger Mensch überhaupt auf die Idee Filmkritiken zu schreiben? Das ist mir ein Rätsel. Dein Text ist bloss reine Frustbewältigung und hat nichts mit einer objektiven und konstruktiven Kritik zu tun.

Und ja, ich finde den Film mehr als nur gelungen. Aber noch mehr zu bewundern sind Menschen die sich solch eine Story überhaupt ausdenken können. Danke King!Mehr anzeigen


khurerbuab

vor 15 Jahren


opal

vor 15 Jahren

Dieser Streifen ist ja wohl der hinterletzte Mist!


freakincage

vor 18 Jahren

1. Derjenige, der in der Hütte bleibt ist Jonesy, und nicht Pete... der will nämlich unbedingt bier, während er auf die Frau aufpasst!
Und in Deiner Review steht immer nur "zu kurz" oder "zu wenig"... was hätte denn dann Deiner Meinung nach rein sollen?
So, wie Kasdan das Ganze aufgebaut hat, hat er sich selbst viele Einzelheiten verbaut, so dass er sie nicht merh mit einbeziehen konnte.
Was mich an Deinem Text gestört hat, ist der letzte Absatz:
ich lasse mich nicht als "Denkunfähig" oder "Noname-Fa" bezeichnen, von Leuten, die das gefühl haben in jedem Film müsste eine tiefgründige Aussage enthalten sein, damit er sich eine Kinovroführung verdient:
Filme sind mal erfunden worden um die Menschen zu unterhalten. Dies ist der zentrale Zweck eines Films! Wenn ein Film also (auch ohne Sinn, Tiefgründigkeit, etc..) den Zuschauer unterhält (oder auch nur einen teil der Zuschauer... die einen Film meistens auch aus verschiedenen Gründen gut finden), hat er seinen Zweck eindeutig erfüllt!!!
Und was der Film für Anhänger der Nekrophilie bereit hält, müsstest Du dann auch noch mal genauwer erklären...
Ich gebe zu: ich bin grosser Horror- und Gore-Fan... na und? Probleme damit? Ich kritisiere auch niemanden, weil er sich am liebsten Liebesschnulzen ansieht: jedem das seine!Mehr anzeigen


freakincage

vor 18 Jahren

Es Buech heisst im Original au Dreamcatcher (und döt verstoht mr au vill besser warum). Numme de europäischi Vertrieb het de Titel müesse ändwere...


freakincage

vor 18 Jahren

Mach Dich nid sälber abe: a Dim erschte Post het mr gmerkt, dass Du mini Review nid gläse hesch, und denn motzesch no so voll blöd? Wa bisch denn Du für e Brain-Granate?!?
Ich sag numme: so untoleranti Lüt sind zum kotze!!! Gschmäcker sind verschiede: akzeptier's oder unterdrück de Drang so ne Bulls**t z'schriibe!Mehr anzeigen


tuvock

vor 18 Jahren

man hat sich wohl Alien angesehen. 5 x hat es mich gerissen, in 2 Minuten, vor Spannung, den Rest dachte ich mir, meine Güte dauert der Film aber lange, und das hat mich schließlich auch sehr geärgert. Erst am Ende war ich dann wieder befriedigt, aber wo da was zu lange war, war da was wieder zu kurz. So eine Gemeinheit. Es hat gefehlt, der Freundschaftsbund, die Mystik, wieso hat man den Film Dreamcatcher genannt, und nicht wie im Originalroman, DUDDITS? Nur weil man das Zeug 6 x im Film sah? Frechheit auch dieses. Die Gegend war schön, die Momente als die Tiere flüchteten, zu kurz. Spannung war zu selten, einige Szenen waren komisch, es war zwar kein Reinfall, aber nahe dran. Was den Film dann doch rettete, schönes Format, schöne Farben doch ein bisschen eine gute Geschichte. Das war es.

Eigentlich ein Film für Schleimfreaks, für Nekrophile, für Kondomiker, für Analfetischisten, für Leute die mit den primitivsten Dingen Spannung erleben möchte, und sich absolut nicht anstrengen können im Kino. Ein Film wo man seine Freundin die ganze Zeit abknutschen kann, und wenn man aufhört, ist der Film immer noch nicht aus, Ein Film für Leute die sich alles ansehen, und auf King stehen. Für Noname Stephen King Freaks.

63, 22 von 100Mehr anzeigen


tuvock

vor 18 Jahren

133 Min. dauert der Film. Also es spielt zwar Morgan Freeman mit, aber der hat nur gesehen, gerochen, etwas gesprochen, das war alles, kein Hauch von seiner sprichwörtlichen Filmleinwandpräsenz. Keine einzige Mine hat er verzogen, wahrscheinlich hat er nicht genügend Geld bekommen. Leider. Was mich gewundert hat, ist das er da mit gespielt hat. Ausgesehen hat der, meine Güte, kann man ja gar nicht beschreiben. Eine Frisur wie die Chinesische Mauer, halt wie ein Marine Soldat. Augenbrauen, wie ein Busch in Australien. Richtiges Buschgesicht der Typ. Und gemein war er, der Böse, endlich darf das Kleine Kind einen bösen spielen.
Dann war da noch Tom Sizemore, wie gut war der, als er Mr. Soames spielte, hier? Der Typ der alles akzeptiert, der geliebt wird vom Chef, und der einfach nur Soldat ist. Aber er hat auch ein bisschen Hirn, was ja bei Soldaten selten ist. Und er ist der Gute in dem Film, oder einer davon, und er ist gar nicht mal so übel in dem was er macht. Was mich gestört hat is, das er einfach nicht so gut spielte, wie schon zuvor, leider.
So jetzt zum Regisseur. Natürlich eine Stephen King Geschichte, die hat es schon lange nicht mehr gegeben. Ich denke da zurück an Filme wie Es, Langoliers, Tommyknockers, Shining, lauter gute Filme. Aber was ist hier? Ich habe auch schon viele King Verfilmungen gesehen die nicht genau nach dem Buch sind, aber was ist mit dieser hier? Da fehlt die Hälfte und eine Menge ist dazugedichtet worden. Der Film fängt an wie
„ Es „ geht weiter wie „ Alien „, wird spannend wie „ Krieg der Welten „ hat Ähnlichkeiten mit „ Outbreak – Lautlose Killer „ und geht dann mit „ Independence Day „ weiter. Anfangs war er sauspannend, die Charaktere wurden aufgebaut, sehr gut gemacht. Dann war da etwas dabei was mich störte, es wurde so viel in dem Film geschimpft, das ich schon mitgezählt habe. Nach dem 50. Fick, Fuck, Ficken, und dem 30. x Scheisse, Shit, Scheißer usw. habe ich aufgehört zu zählen. War eigentlich ärgerlich, aber egal, dem Film hat es nicht geschadet, denn der Film hat mich enttäuscht, so ein böses Filmwerk, so eine Gemeinheit, wie konnte man so etwas drehen? Ich habe keine Ahnung. Die Kameraeinstellungen, sie waren sehr gut, der Aufbau der Jungen Leute, der 5 wie sie sich kennen lernten, schön, einfach herrlich diese typische Kingsche Freundschaft, wo was anfängt, dann ist es aus, dann nach 45 Minuten, als das Alien sichtbar war, dachte ich, So ein , das sieht ja aus wie der Onkel von „ Das Kondom des Grauens „ mit Verdacht auf schlechter pathologischer Mundpflege. Und es hat auch Ähnlichkeiten gezeigt. Hat mich geärgert, dann ging es ja noch weiter, aber das sieht man sich im Kino an. Wie sehr habe ich mich auf DUDDITS gefreut ihn zu sehen, dann das? Das war echt gemein. Wieso hat da so viel gefehlt im Film? Ich weiß es nicht. Die Verfolgungsjagd war auffallend kurz, das ganze war etwas langweilig, die große Gefahr sah aus wie ein Rhabarberkompott, es war viel Blut und Schleim dabei,Mehr anzeigen


tuvock

vor 18 Jahren

Dreamcatcher



Ja es waren mal 4 Jungs, die Freunde waren. Sie waren immer fröhlich, sie haben auf sich aufgepasst, keiner konnte Ihnen zu nahe treten. Professor GARY “ JONESY “ JONES, er ist später ein Schuldirektor geworden. Er hat immer Ehrlich sein wollen und war es, er war es als Kind und als Erwachsener ließ er oft Einsicht vor Bestrafung gelten. HENRY DEVLIN, der konnte schon als Kind sehr gut mit anderen Leuten umgehen und sie beruhigen, PETE MOORE der konnte Laufen wie kein anderer und hat so sogar wem gerettet, und später als er Erwachsen war, hat ihm das leider nicht geholfen, aber er hat auch wie die anderen Fähigkeiten gehabt. und JOE „ BEAVER “ CLARENDON. Er war einer dem man kein X für ein U vormachen konnte, auch als er erwachsen war nicht. Aber da war er eher ein gewöhnlicher Depp. Vor 20 Jahren waren sie Kinder in einer Kleinstadt in Maine - Kinder, die den Mut aufbrachten, wie Helden zu reagiere, Leuten zu helfen die arm sind, und vor allem sich um eines zu kümmern, um die damals Mangelware waren, Playboy gab es noch nicht. Indem sie einen merkwürdigen Jungen namens DUDDITS retteten, der eigentlich DOUGLAS CAVELL heißt, und eine seltene Krankheit hat, ein adoptiertes Kind das in einem Behindertenheim lebt. Als ihm mal 2 Große zwingen wollten Hundescheiße zu essen, griffen die 4 ein und haben ihn gerettet. Nicht durch Zufall waren sie dort, aber das kapierten sie erst viel später. So gewannen sie unerwartet ein fünftes Mitglied für ihren Freundeskreis. Noch seltsamer ist die Macht, die er ihnen verleiht als Dank für die Hilfe. Mächte die wohl jeder gerne hat, die man zum Wohle der Menschen einsetzen kann. Sie schmiedet die Gruppe in einer Weise zusammen, die weit über übliche Freundschaftsbande hinausgeht. Einmal haben sie sogar die vermisste JOSIE gerettet, die eben seit 2 Tagen nicht gefunden wurde.
20 Jahre später führen die 4 Männer getrennte Leben, haben unterschiedliche Probleme. Doch alle denken sie oft an die Heldentat von damals zurück. Einfach richtig nostalgisch. Und sie leiden eher unter ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten sie wissen nicht was sie so recht damit tun sollen. Dann kommt einer von ihnen bei einem schrecklichen Unfall fast ums Leben GARY zunächst begreifen die Freunde gar nicht, dass jenes Unheil zurückkehrt, das irgendwie mit DUDDITS zu tun hat. Aber eines wissen sie nicht gleich, das kommt dann später raus. 6 Monate später, als sie sich in einer Jagdhütte treffen.
Wie jedes Jahr, seit 20 Jahren. Sie wollen ihren Spaß haben, wie das unter Freunden üblich ist. Doch das Schicksal will es anders: PETE findet einen Mann in der Wildnis, einen Mann der seit 2 Tagen um Hilfe sucht, er hat eine ansteckende Krankheit die sich vermehrt. Er leidet Höllenqualen.
Ein Schneesturm beginnt, die 2 anderen Kollegen finden eine Frau auf der Straße die Rick sucht, und dann passiert es, RICK stirbt, etwas kommt hervor, eine Lebensform, sie greift PETE an, und der Horror beginnt.Mehr anzeigen


ecke

vor 18 Jahren

Du willst dir diesen Film wiederholt ansehen?

Du isst wohl auch aus der Mülltonne...?

Gruess
Kay


ecke

vor 18 Jahren

Was haben sämtliche Schauspieler, Produzenten und Sponsoren nur dabei gedacht?!
Der Film ist über weite Strecken hin enttäuschend, der Humor anspruchslos, und die Zusammenhänge gekünstelt und fadenscheinig.
Und warum in dreiteufelsnamen heisst der Film Dreamcatcher????!


penny

vor 18 Jahren

Grundsätzlich schlecht ist der Film ja nicht, da er zum Teil eine beeindruckende Optik hergibt und Morgan Freeman wie immer überzeugend ist.

Leider kommt einfach zu viel auf einmal, was der sonst eigentlich starke Drehbuchschreiber offenbar überforderte.

Der geniale Animatrix-Kurzfilm übertraf einfach der Hauptfilm!Mehr anzeigen


michaelbielmann

vor 18 Jahren

Umz kurz zu sagen: Der schlechteste Film, den ich seit Urzeiten gesehen habe. Platte Story, alles voll voraussehbar, kein Bezug zum Titel, keine Aussage. Mann, wie konnte so ein Film in's Kino kommen? Da hat wohl die Produktionsfirma wieder mal mehr Geld in den Trailer als in den Film gesteckt...Mehr anzeigen


cinema4ever

vor 18 Jahren

... das war der Film wirklich.

Hätte mir mehr vorgestellt, vorallem zielgerichteter.
Mal ein bishen von diesem, mal vom anderen und alles sehr voraussagbar.

Der Film war einfach nur schlecht.
Das Morgan Freeman da mitgespielt hat,
unglaublich (enttäuschend).

Das Animatrix-Preview übertrifft den eigentlichen Film um Welten.Mehr anzeigen


dicks

vor 18 Jahren

Genial gemacht, Humorvoll, Spannend, King.


freakincage

vor 18 Jahren

Nun, ich habe das Buch gelesen, und gestern den Film gesehen... hier meine Meinung:

Als ich gestern das Kino verlies, tat ich das mit gemischten Gefühlen...

Einerseits hatte ich einen guten, spannenden Sci-Fi-Thriller (und kein völliges Durcheinander, ohne zu erkennendes hauptsächliches genre, wie es einem Kritiker glauben machen wollen!) gesehen, der auch noch gut gemacht war.
Nur leider war es keine wirkliche Verfilmung der Buchvorlage, denn dafür hätte man die zentrale Aussage des Buches beibehalten müssen:

Wir alle leben in einem Traumfänger!

Diese Aussage, habe ich mir - als ich das Buch gelesen hatte - so erklärt, dass jeder Mensch - je nachdem, was für Verknüpfungen (Beziehungen, Freundschaften, etc...) er in seinem Leben eingeht (anders gesagt: wie er seinen eigenen Traumfänger "designed") - das Gute oder das Böse durchlässt / lebt / in sein Leben lässt.

ACHTUNG - SPOILER - ACHTUNG
Zuerst aber einmal das Positive:
Bei dem, was übernommen wurde, hat man sich gute 1 1/2 Stunden lang an die Buchvorlage gehalten.
Die Gespräche zwischen dem im Geiste gefangenen Jonesy und Mr. Gray kommen auch sehr gut rüber und ich hatte richtigen Spass dabei.
Dazu kommt dann auch gleich alles was mit dem Gedächtnispalast zu tun hat, wie die Verfolgung in diesem, und die Art wie dem Zuschauer klar gemacht wurde, dass Jonesy alles mitbekommt, was Mr. Gray in seinem Körper alles anstellt. Alles sehr gut und nachvollziehbar dargestellt!

Des weiteren sind die Aliens und "Kackwiesel" (wie sie liebevoll im Buch genannt werden) auch sehr gut gelungen, und ich hatte sie mir auch ganz ähnlich vorgestellt.
Die Badezimmerszene ist absolut klasse (wenn man so etwas gerne hat) und auch hier hat man sich nahezu 1: 1 an die Vorlage gehalten.Mehr anzeigen


freakincage

vor 18 Jahren

Leicht erstaunt war ich, als die im Buch genannte "gelbe Linie" im Film so ähnlich aussah, wie die Zukunftsprojektionen in Donnie Darko... aber auch das gefiel mir im Grunde ganz gut...

Was von der Machart nicht so überragend ist, war einmal die Szene, in der das Raumschiff beschossen wurde, und dann sowieso noch jedesmal, wenn ein Helikopter in der Luft war (IMO eine zu "blasse" Textur... oder wie man das auch immer sagen will... ich hoffe Ihr versteht mich).

Alles in allem aber doch ein toller Sci-Fi-Film (sorry, aber wenn jemand sagt, der Film war schlecht, weil es um Aliens ging, kann ich das nicht ganz nachvollziehen), der mich oft zum Lächeln gebracht hat. Und wer behauptet, der Film würde zu verwirrend sein und man könne Ihn nicht verstehen, dem empfehle ich keinesfalls das Buch zu lesen!
Im Film wird einem alles schön brühwarm dargelegt... im Buch muss man zwischen den Zeilen lesen und viel interpretieren, um gegen Ende noch etwas zu verstehen.

Kommen wir zum Negativen:
Ein zentraler Punkt, der fehlt, ist die Tatsache, dass die drei Peiniger von Duddits (als sie noch Kinder waren) bei einem Autounfall sterben. Alle 4 Freunde hatten in der Nacht von diesem Unfall geträumt, und somit wurde Ihnen bewusst, dass Sie zusammen durch und mit Duddits eine gewisse Macht haben, die Sie aber nicht bewusst kontrollieren können. Deshalb haben Sie sich auseinandergelebt (aus Angst). Trotzdem, haben sie sich nie zu weit von Derry und Duddits entfernt, da Sie im Unterbewusstsein spürten, dass sie einander noch brauchen.
Duddits war somit das Bindeglied zwischen den 4 Freunden, und wenn man die Aussage "Wir alle leben in einem Traumfänger" dazu nimmt, kann man daraus schliessen, dass die 4 in Duddits' Traumfänger gehalten wurden, und ein grosser Teil davon waren (wodurch die im Film verloren gegangene Bedeutung des Traumfängers dargelegt ist).Mehr anzeigen


freakincage

vor 18 Jahren

Was mich jedoch am meisten störte, war dass der Film viel zu wenig in die Tiefe ging!
Bestes Indiz dafür: die letzte halbe Stunde des Films ist der Hauptbestandteil des halben Buchs! Die ganze Verfolgungsjagd dauert viel länger, und man erlebt geniale Diskussionen zwischen Jonesy und Mr. Gray, der so nebenbei seine Begeisterung (kurzfristige... bis er es übertreibt) für Schinken entdeckt.; -)

Auch ist der Schlusskampf ist völlig anders... und das dann auch aus mehreren Gründen:

1. Duddits ist ein Ausserirdischer?!? Und woher soll der kommen?!? Und warum bringt er dann seine Artgenossen um?!?

Duddits ist ein kleiner authistischer Junge mit paranormalen Fähigkeiten... nicht mehr... nicht weniger. Er ist das Bindeglied zwischen den Freunden... eine Art Kraftquelle.

Daraus folgt dann...

2. Der Kampf findet nicht in der Realität zwischen Duddits und Mr. Gray statt, sondern im Geist von Jonesy... zwischen Jonesy und Mr. Gray.
Nachdem Henry Duddits geholt hat, und sich beide beim Wasserverteilsystem dann in der Nähe von Jonesy befinden, schöpft dieser neue Kraft (ähnlich, wie in der Szene, wo er mit Henry "telefoniert"... dank seiner Willenskraft und der Verbindung zu Henry konnte er das überhaupt erst machen) und schafft es somit innerhalb seines Denkens Mr. Gray in eine Umgebung seiner Wahl zu verfrachten. Dann befinden sich Mr. Gray und Jonesy plötzlich in dem Krankenhauszimmer, in welchem Jonesy nach seinem Autounfall wieder erwacht war. Man sieht wie sich im Buch der Kreis schliesst, und Jonesy in diesem Zimmer zum 2. mal sein Leben zurück erhält, indem er dort wahre Willenstärke zeigt und Mr. Gray besiegt... allerdings natürlich nur mit Hilfe der Kraft, die er vom "Bindeglied" (= Traumfänger) Duddits erhält. Und, dass das viel interessanter ist, als das, was im Film am Ende geschieht ist klar.

IMO hat Kasdan alles Verwirrende aus dem Buch weggelassen um die Zuschauer nicht zu überfordern. Dafür musste er sich auf einen einzigen Punkt konzentrieren, und das hat er auch getan: es geht um nix Anderes mehr als eine Alieninvasion und das ist sehr, sehr schade!!!
!!! SPOILER ZU ENDE!!!

Alles in Allem aber immer noch eine der besseren King-Verfilmungen, die sich immer noch stärker am Buch orientiert, als SHINING...; -)

Ich werde diesen Film sicherlich noch ein paar mal ansehen!

Wer aber mehr erwartet hatte, von einer Stephen-King-Geschichte, dem empfehle ich das buch zu lesen: es lohnt sich!Mehr anzeigen


maurer

vor 18 Jahren

Verfilmungen von Stephen King-Büchern sind entweder Top oder Flop. Da gab es geniale Filme wie „ Shining“, „ Stand by me“ oder „ Misery-Sie“ und auf der anderen Seite schwache Sachen wie „ Brennen muss Salem“ oder „ Rhea M“. Mit „ Dreamcatcher“ wird nun sein neuestes Werk „ Duddits“ verfilmt.

Die Geschichte fängt ganz harmlos an. 4 Freunde, die zusammen in der Jagdhütte ein paar Tage Ruhe suchen, werden vom Horror (dieses Mal in Form von „ Mr. Gray“) heimgesucht. Ein Seuche, von Ausserirdischen übertragen und mit hässlichen Veränderungen verbunden, zwingt die Freunde sich gegen Aliens und gegen das brutale Kommando von Colonel Curtis zur Wehr setzen. Dass die Aliens (eben dieser „ Mr. Gray“) von einem der Freunde Besitz ergreift, macht die Sache nur komplizierter und aussichtloser.

Sympathische (Haupt-) Personen, schleimige Wurm-Aliens (die mich immer wieder an das „ Kondom des Grauens“ erinnert haben…) und schauspielerische Top-Leistungen (vor allem von Damian Lewis als „ Jonesy“, dessen Zwiegespräche mit „ Mr. Gray“ ganz stark sind.), viel Action und ebenso viel Gruselhorror.
Diese Zwiegespräche von „ Jonesy“ (er spricht amerikanisches Englisch) und „ Mr. Gray“ (er spricht britisches Englisch) sind genial. Der gleiche Schauspieler spricht 2 Akzente und macht so die „ Mindgames“ für alle sichtbar.
Daneben hat mich persönlich auch noch Donnie Wahlberg als „ Duddits“ sehr überzeugt. Obwohl seine Rolle eher klein ist und erst gegen Schluss so richtig in Fahrt kommt, beeindruckt mich seine Präsenz. Wenn man bedenkt, dass er mal bei „ New Kids on the Block“ gesungen hat….
Morgan Freeman bleibt allerdings blass und oberflächlich. Da hätte man sicherlich mehr aus seiner Figur des bösen Colonel‘ s machen können.

Fazit:
Ich denke, wenn man das Buch gelesen hat, könnte man etwas enttäuscht sein. Denn wie mir inzwischen gesagt wurde, seien die diversen Szenen im Buch ganz anders als im Film.
Wer allerdings einfach einen guten, spannenden und gruseligen Horror-Thriller sehen will, der kann sich „ Dreamcatcher“ ohne weiteres ansehen.
Mir hat‘ s sehr gut gefallen, auch wenn der Schluss eher „ Hollywood“ -typisch ist und gegen den Rest des Filmes ein wenig abfällt.
Wie viele King-Verfilmungen, ist aber sicherlich auch „ Dreamcatcher“ Geschmacksache…Mehr anzeigen


Gelöschter Nutzer

vor 18 Jahren

supergute effekte! da läuft was!


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