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Pas de café, pas de télé, pas de sexe Schweiz 1999 – 87min.

Pas de café, pas de télé, pas de sexe

Filmkritik

Pas de café, pas de télé, pas de sexe

Dass die Schweiz ein unwirtliches Land für "legale" Einwanderer ist, ist ein Gemeinplatz. Romed Wyders hat daraus eine chaotische Love-Story kreiert. Diese führt uns in die Küchen und Schlafzimmer der Besetzerszene von Genf, wo aus einer Scheinehe eine Affäre und damit eine beinah traditionelle Dreiecks-Geschichte wird.

"Pas de cafe, pas de télé, pas de sexe" erzählt die Geschichte des Hausbesetzers Arno. Maurizio, sein bester Freund, hat die Aufenthaltsbewilligung durch eine Scheinehe erhalten. Maurizios Freundin Nina, eine Französin, möchte ebenfalls nach Genf ziehen, steht aber vor demselben administrativen Hindernis. Um ihr zu einer Aufenthaltsbewilligung zu verhelfen, bittet Maurizio Arno, sie zu heiraten. Nach einigem Zögern willigt dieser ein. Als Maurizio für ein paar Tage wegfahren muss, verliebt sich der sonst eher schüchterne Arno in Nina. Und sie in ihn. Aber Arno hält es nicht lange aus, seinem Freund Maurizio die Wahrheit zu verheimlichen. Einige Tage nach dessen Rückkehr gestehen sie ihm die Affäre. Die geplante Scheinehe wird in Frage gestellt, aber schliesslich versuchen sie das Dilemma zu dntt zu lösen.

07.08.2001

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