Vera Cruz USA 1954 – 94min.

Filmkritik

Vera Cruz

02.01.2012

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8martin

vor 3 Jahren

Ein etwas angestaubter Klassiker, der im mexikanischen Bürgerkrieg spielt so Mitte des 19. Jahrhunderts. Es geht um Gold und wer der klügste ist, es zu bekommen, ohne teilen zu müssen. Und darum bemühen sich u.a. die aufständischen Bauern sowie die Regierung des glücklosen Kaisers Maximilian. Dann gibt es noch die beiden Hauptdarsteller, die dem Film noch etwas Glanz verleihen: der vom Krieg in den USA enttäuschte Ben Trane (Gary Cooper) und der Pistolero und Bandenchef Joe (Burt Lancaster). Ben ist die ehrliche Haut, Joe der listige Hallodri. Beiden stehen zwei Schönheiten jeweils zur Seite: Joe fühlt sich zu der gleichgesinnten, zwielichtigen Gräfin Marie (Denise Darcel) hingezogen, während der edle Ben mit der Taschendiebin Nina (Sara Montiel) anbandelt.
Weil jeder begierig hinter dem Gold her ist, traut keine keinem, aber alle wollen und müssen nach Vera Cruz. Das leicht vorhersehbare Ende wird von den Promis in den Nebenrollen wie z.B. Ernest Borgnine und Charles Bronson verziert und die gelegentlich aufblitzende Ironie verbessert die nicht übermäßig spannende Handlung.
Dieser frühe Robert Aldrich Film kommt mit einer zu großen Anzahl an Goldgierigen daher und hat mehrere Knacks im Plot: da wird z.B. dem angeschossenen Joe im Stehen an einer Hausecke eine Kugel rausgedoktert, man fragt sich, wer denn die ‘Juaristen‘ seien und der Weitertransport des Goldes über einen ominösen Kapitän per Schiff ist etwas kryptisch eingesetzt. Star Kintop der 50er Jahre halt. Man nimmt es nicht so genau mit den Leinwandhelden: Hauptsache viel Ballerei und Pulverdampf. Ein echtes Abenteuer ohne Tiefgang.Mehr anzeigen


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