Artikel13. Januar 2021

Für das Kino zu Hause: 7 TV-Tipps der aktuellen Woche

Für das Kino zu Hause: 7 TV-Tipps der aktuellen Woche

Weil die Kinos bis auf Weiteres geschlossen sind, präsentieren wir euch jeweils montags gemeinsam mit Teleboy sieben Filmtipps, die in der aktuellen Woche im TV zu sehen sind – damit ihr euch das ganz grosse Kino einfach und unkompliziert nach Hause holen könnt.

Dieser Beitrag ist gesponsert von Teleboy.

1. A Ghost Story (2017)

Geisterfilm mit süsser Melancholie | Do, 14. Januar, 23.45 Uhr | SRF 1

Darum geht's: Das Glück eines verliebten jungen Paares wird urplötzlich zerstört, als der Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt. Er kehrt als Geist zurück in das Haus, wo sie um ihre grosse Liebe trauert und mit dem Verlust fertigzuwerden versucht. Mit der Zeit lernt sie ohne ihn weiterzuleben, und die Verbindung zwischen den beiden geht langsam und schleichend verloren, bis sie das Haus für immer verlässt, und seinen Geist da zurücklässt.

Sehenswert, weil: «A Ghost Story», wie zahllose Horrorfilme, mit einem jungen Ehepaar in einem Haus beginnt, in dem es zu spuken scheint. Dann jedoch entwickelt sich das Drama des Autorenfilmers David Lowery in eine unerwartete Richtung.

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2. Blue Velvet (1986)

Mystery-Thriller von Kultregisseur David Lynch | Fr, 15. Januar, 23.45 Uhr | SRF 1

Darum geht's: Am helllichten Tag macht Collegestudent Jeffrey Beaumont (Kyle MacLachlan) einen üblen Fund: Auf einer Wiese liegt ein abgetrenntes menschliches Ohr. Er macht sich auf die Suche nach dem Mann, dem das Ohr gehört hat und begegnet dabei der verführerischen Nachtclubsängerin Dorothy (Isabella Rossinelli) und dem drogensüchtigen Sadist Frank. Bald findet sich Jeffrey in einer ihm bisher unbekannten, verstörenden Welt wieder: in einem mörderischen Bann voller Leidenschaft und Gewalt – aus der es kein Zurück mehr gibt.

Sehenswert, weil: Lynchs «Blue Velvet» ein kraftvoller, fesselnder Thriller ist und der Regisseur eine meisterhafte Übung darin hat, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln und zu kontrollieren.

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3. Der englische Patient (1996)

Starbesetztes Drama | Sa, 16. Januar, 20.15 Uhr | Servus TV

Darum geht's: Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wird ein Flugzeug über der Sahara vom deutschen Militär abgeschossen. Im Flugzeug befinden sich der ungarische Aristokrat Graf Laszlo de Almasy (Ralph Fiennes) und Katherine (Kristin Scott Thomas). Die beiden hatten sich zuvor auf einer Wüstenexpedition kennengelernt. Katherine ist die Ehefrau des Forschers Geoffrey Clifton (Colin Firth), hatte jedoch ein Verhältnis mit Almazy. Jahre später, während der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges pflegt die junge Krankenschwester (Juliette Binoche) ihren englischen Patienten, Almazy. Er hat seinen Namen vergessen, nachdem er mit dem Flugzeug abgestürzt war. Seine Haut ist verkohlt. Sein Geist ist jedoch überspült von Erinnerungen an ein Leben voller Geheimnis und Leidenschaft.

Sehenswert, weil: «Der englische Patient» ein ausgezeichnetes Liebesdrama mit Starbesetzung ist.

5 von 5 ★

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4. Selbst ist die Braut (2009)

Sandra Bullock und Ryan Reynolds in einem Gag-Feuerwerk der Spitzenklasse | So, 17. Januar, 20.15 Uhr | Sat 1

Darum geht's: Weil ihr Visum abgelaufen ist und die Behörden mit einer Abschiebung drohen, überredet Karrierefrau Margaret (Sandra Bullock) ihren jüngeren Assistenten Andrew (Ryan Reynolds) dazu, sie zu heiraten. Das ist nicht zuletzt deswegen schwierig, weil sie mit ihrem tyrannischen Verhalten bisher kaum Sympathiepunkte bei ihm sammeln konnte. Und es wird noch komplizierter, denn ausser der Bürokratie muss auch Andrews gesamte Verwandtschaft, die sich in Alaska zur Familienfeier zusammenfindet, von ihrer geheuchelten Liebe überzeugt werden.

Sehenswert, weil: Sich «Selbst ist die Braut» vom Grossteil vergleichbarer Produktionen abhebt. Einer der Hauptgründe ist Hauptdarstellerin Sandra Bullock, die als Königin der Romantic Comedy gilt. Und das zu Recht. Aber auch auf Drehbuchebene gab man sich Mühe: Die Pointen und Dialoge sitzen eine ganze Ecke besser als man es zuletzt oft geboten bekam.

4 von 5 ★

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5. Victoria (2015)

«Atemlos-durch-die-Nacht-Achterbahn-Kino» | Mo, 18. Januar, 20.15 Uhr | One

Darum geht's: Die junge Spanierin Victoria trifft im spätnächtlichen Berlin auf ein cooles Männerquartett – Sonne, Boxer, Blinker und Fuss. Man albert herum, amüsiert sich. Doch im Morgengrauen geraten die Nachtschwärmer in eine hochexplosive Situation und dann ist fertig lustig. Was für sie wie ein grosses Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz - und dann schnell zum Alptraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts...

Sehenswert, weil: Der mitreissende Film von Sebastian Schipper in Echtzeit, in einer einzigen Kameraeinstellung ohne Schnitt gedreht wurde. Und ein beherzt auftrumpfendes Schauspiel-Ensemble präsentiert. «Victoria» ist junges, vibrierendes «Atemlos-durch-die-Nacht-Achterbahn-Kino». Da schaut man gebannt zu, vom ersten Bild bis zum Showdown, so melancholisch wie ein Western.

4 von 5 ★

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6. Ausgeflogen (2019)

© IMDb

Free-TV-Premiere: Kontrollverlust über Realität und Fiktion | Di, 19. Januar, 20.15 Uhr | Servus TV

Darum geht's: Selbstverständlich muss Jade (Thaïs Alessandrin) ihren eigenen Weg gehen, und irgendwann müssen sich Mutter und Tochter auch einmal trennen. Héloïse ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und hat ein eigenes Restaurant. All das hat sie stets gut gemeistert. Doch als ihre Tochter nach Kanada gehen will, um zu studieren, gerät sie in eine Krise. Es fällt ihr schwer, loszulassen. Jede noch verbleibende Minute will sie mit ihrer Tochter verbringen, was dieser mächtig auf die Nerven geht. Sie beginnt sogar, mit dem Handy einen Film zu drehen über Jade und die gemeinsamen Erlebnisse von Mutter und Tochter. Schritt für Schritt verliert Héloïse die Kontrolle über Realität und Fiktion.

Sehenswert, weil: Die unaufhörlich zwischen Tragödie und Komödie schwankende Geschichte – beruhend auf persönlichen Erlebnissen der Regisseurin und Drehbuchautorin Lisa Azuelos – herzerwärmend und wunderschön ist.

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7. Atlas (2021)

© Solothurner Filmtage

Schweizer Film – Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage 2021 | Mi, 20. Januar, 20.25 Uhr | SRF zwei

Darum geht's: Allegra teilt mit ihren drei besten Freunden die Leidenschaft für die Berge. Sie beschliessen nach Marokko zu reisen und dort einen Berg des Atlasgebirges zu besteigen, von dem aus sie das Meer sehen können. Die Reise endet tragisch: Ein Extremist lässt eine Bombe in einem Café explodieren, durch die die drei Freunde von Allegra ums Leben kommen. Um zurück nach Marokko zu kehren und das Leben wieder zu schätzen, muss sie einen langen Kampf gegen sich selbst führen. Vor diesem Hintergrund trifft sie auf Arad, einen jungen Flüchtling aus dem Nahen Osten. Doch es fällt ihr schwer, das Vertrauen in das Fremde zurückzugewinnen.

Sehenswert, weil: Erstmals in der Geschichte der Solothurner Filmtage wird die Eröffnung des Festivals gleichzeitig für die gesamte Schweizer Bevölkerung zugänglich sein: Live auf allen drei Landessendern SRF, RSI und RTS wird der Spielfilm «Atlas» des jungen Tessiner Autorenfilmers Niccolò Castelli seine Weltpremiere feiern. Es ist ebenfalls das erste Mal in der Geschichte der Solothurner Filmtage, dass ein Film aus der italienischsprachigen Schweiz das Festival eröffnet.

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Welche Filme sonst noch diese Woche im TV zu sehen sind, erfährst du hier.

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