Artikel22. Juni 2022

Neu im Kino: 3 Filme, die wir euch diese Woche ans Herz legen

Neu im Kino: 3 Filme, die wir euch diese Woche ans Herz legen
© Xenix Film | Universal Pictures Switzerland | Warner Brothers Switzerland

Das Kino startet diese Woche mit lauten Rock-n-Roll-Beats in den Sommer. Wenn man aber die beliebteste Jahreszeit dennoch mit einem Terror-Abend begrüssen möchte, ist die Filmauswahl diese Woche ausgezeichnet dafür.

1. Petrov's Flu

Eine Familie, die von der Grippe befallen ist, erlebt die Krankheit auf heimlich aussergewöhnliche Weise.

Der Film beschreibt das Hin und Her von dem Leben eines Mannes namens Petrov, ein Comic-Autor, der Alkoholiker ist. Er hat die Grippe und einen schlimmen Husten. Das Fieber lässt ihn von der Realität in die Traumwelt übertreten – oder findet alles in der Realität statt? Alles kreuzt sich und die Erinnerungen entwirren dieses halluzinatorische Fresko.

Kirill Serebrennikov war wieder einmal in Cannes, um ein neues Werk zu präsentieren. Mit der Adaption eines Romans von Alexey Salnikov nimmt uns der russische Regisseur mit auf eine nostalgische Grippe.

4 von 5 ★

Zur ausführlichen Kritik

2. «The Black Phone»

Entführter Teenager nimmt es mit einem Serienmörder auf und bekommt dabei Hilfe von früheren Opfern.

1978 wächst im Norden Denvers die Angst bei den Bewohnern. Ein Unbekannter (Ethan Hawke) hat schon mehrere Kinder entführt, über deren Verbleib nichts bekannt ist. Eines Tages gerät auch der 13-jährige Finney (Mason Thames) in die Gewalt des Serienmörders und landet in dessen schalldichtem Keller. Dort hängt ein kaputtes Telefon, über das sich auf einmal die Geister früherer Opfer melden. Finneys Schwester Gwen (Madeleine McGraw) will derweil ihre übersinnliche Gabe nutzen, um ihren Bruder zu finden.

Basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen Kings ebenfalls schriftstellerisch tätigem Sohn Joe Hill, legt Schauerexperte Scott Derrickson einen ungemütlichen Vorstadtthriller mit paranormaler Note vor.

3.5 von 5 ★

Zur ausführlichen Kritik

3. «Elvis»

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley ausgenommen und in den Tod getrieben zu haben.

Der australische Regisseur Baz Luhrmann versucht sich in einer Hommage an den King of Rock 'n' Roll und lässt ihn kurzzeitig in seinem Musical-Thriller-Drama wieder aufleben. Der Film fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen grossen Erfolgen und noch grösseren Abstürzen an.

«Elvis» ist ein pompöses Musical, in dem die Elvis Presley-Figur eine schon fast untergeordnete Rolle spielt, da die Geschichte aus der Perspektive von Colonel Tom Parker, Elvis' Manager, erzählt wird. Die Charakterzeichnung ist allgemein eher oberflächlich geraten, auf historische Genauigkeit setzt man ebenso wenig. Stattdessen steht das Spektakel im Vordergrund, das aus viel Glitzer, einer thrillerartigen Geschichte von grossem Ruhm und noch grösserem Niedergang besteht.

3 von 5 ★

Zur ausführlichen Kritik

Welche weiteren Filme ab sofort neu im Kino zu sehen sind, erfährst du hier.

Ist dieser Artikel lesenswert?


Kommentare 0

Sie müssen sich zuerst einloggen um Kommentare zu verfassen.

Login & Registrierung