Artikel4. Juli 2019

3 Gründe, warum «Spider-Man: Far from Home» der perfekte Sommer-Blockbuster ist

3 Gründe, warum «Spider-Man: Far from Home» der perfekte Sommer-Blockbuster ist
© Sony Pictures

Mit «Spider-Man: Far from Home» erwartet uns der erste Marvel-Streifen nach den tragischen Ereignissen in «Avengers: Endgame» im Kino: Der zweite Ableger mit Tom Holland in der Hauptrolle schickt den Spinnenman auf rasante Klassenreise durch Europa. 3 Gründe, wieso der 23. Film im MCU der perfekte Sommer-Blockbuster ist.

1. Die Schauplätze machen Lust auf Ferien.

Ob Venedig oder Prag, im Reisebus oder im Flugzeug: «Spider-Man: Far from Home» dreht sich zumindest in der ersten Hälfte fast komplett um Peter Parker (Tom Holland) als Schüler einer Wissenschaftsklasse, die sich auf Bildungsreise durch Europa befindet. Viele Szenen setzen deshalb europäische Städte in Szene und machen mit spektakulären Aufnahmen der berühmtesten Touri-Hotspots Lust auf Ferien.

Der Reisemodus legt auch die Steilvorlage für viele witzige Szenen – so zum Beispiel im Flugzeug, wo Peter einen aus seiner Sicht ausgeklügelten Plan ausheckt, wie er mithilfe seines Freundes Ned (Jacob Batalon) den Langstreckenflug neben seinem Schwarm MJ (Zendaya) verbringen kann.

Venedig in Action: Die Schauplätze in «Spider-Man: Far from Home» machen Lust auf einen Städtetrip.
Venedig in Action: Die Schauplätze in «Spider-Man: Far from Home» machen Lust auf einen Städtetrip. © Sony Pictures Switzerland

2. «Far from Home» setzt auf witzige Art und Weise an den Geschehnissen in «Endgame» an.

Nach dem tragischen Ende in «Avengers: Endgame» blieb nicht nur die Frage, wie es mit den Avengers weitergeht, sondern auch, wie die Welt nach einem folgenschweren Zwischenfall wie dem Blip (Thanos' Fingerschnippen, das die Hälfte der Menschheit für fünf Jahre verschwinden liess) zur Normalität zurückkehren kann.

Auf beide Fragen liefert «Spider-Man: Far From Home» Antworten – auf letztere gleich zu Beginn mit einem originellen Einspieler, bei dem wiederum Peters Klasse ihre Finger im Spiel hat. Wieso sich herauskristallisiert hat, dass nicht «Avengers: Endgame», sondern «Spider-Man: Far from Home» der Abschluss der dritten Phase des MCU ist, erklärt Produzent Kevin Feige gleich selbst im Video:

Umfrage 57

Tobey Maguire, Andrew Garfield oder doch Tom Holland – wer passt am besten in den berühmten rot-blauen Anzug des Spider-Man?

3. Peter Parkers Sorgen sind für den Kinozuschauer nachvollziehbar.

«Spider-Man: Far from Home» fokussiert nicht nur auf das Superheldendasein post Thanos, sondern beleuchtet auch die alltäglichen Sorgen des Teenagers Peter Parker: So muss er nicht nur mit dem Verlust eines geliebten Menschen klarkommen, sondern sich in gewisser Weise auch für oder gegen die grosse Verantwortung entscheiden, die ihm als Avenger übertragen wurde.

Weil Peter die Klassenreise als perfekte Gelegenheit sieht, um für eine unbestimmte Zeit Abstand von seinem Leben als Held zu nehmen, sind im Film auch typische Teenie-Probleme zu finden: Der Spinnenman will in Europa ein für alle Mal seinen Schwarm MJ für sich gewinnen, hat dabei aber einige Hürden zu überwinden.

Berufliches und Privates lässt sich als Superheld nur schwer unter einen Hut bringen: Peter mit seinem Schwarm MJ.
Berufliches und Privates lässt sich als Superheld nur schwer unter einen Hut bringen: Peter mit seinem Schwarm MJ. © Sony Pictures Switzerland

Peters Sorgen führen nicht nur zu allerlei komischen Situationen, die «Spider-Man: Far From Home» zu Beginn die Komponente einer charmanten Teenie-RomCom verleihen, sondern sind auch Probleme, mit denen wohl jeder früher oder später im Leben konfrontiert wird – was den Spinnenmann gleich nochmals ein Stück menschlicher und sympathischer macht.

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Kommentare 1

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mariodoering

vor 10 Tagen

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