Do, 27.03.2008, Pascal Blum
Robert Redford verfilmte ein Flugblatt zur Therapiesitzung «Lions for Lambs», Brian de Palma suchte sich bei Youtube «Redacted» zusammen und Paul Haggis lässt in «In the Valley of Elah» Tommy Lee Jones am Militär zweifeln.
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Alle Filme haben den Irak-Krieg zum Thema, und alle kommen beim Publikum schlecht an. Das Publikum will offenbar weder den Krieg noch Filme über den Krieg. Das ist eigentlich erstaunlich, denn bei den Irak-Filmen ist für jeden Geschmack etwas dabei: Dokumentationen, Lehrstunden oder Dramen.
In der Schweiz rangiert «In the Valley of Elah» (Bild) unter den ersten zehn Filmen. Historiker vermuten, dem Irak-Kino fehle der Abstand zum wirklichen Konflikt: Während im Irak amerikanische Soldaten sterben, will man den Krieg nicht im Kino sehen. Das ist auch erstaunlich: In den meisten Irak-Filmen werden keine Kriegsszenen gezeigt.
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