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Triumph der Coen-Brüder bei den Oscars

Mo, 25.02.2008, Pascal Blum

Es war die Nacht der beiden Regiebrüder Joel und Ethan Coen. Sie gewannen vier Oscars für ihren Adaption von Cormac McCarthys dunklem texanischen Thriller «No Country for Old Men». Der Film, mit dem die Coens wieder an «Fargo» erinnern, gewann fast alle Hauptpreise.

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Das war die Show
Das war die Show

«No Country for Old Men» wurde als bester Film des Jahres ausgezeichnet. Er wurde für die beste Regie geehrt und mit einem Award für das beste adaptierte Drehbuch bedacht. Für seine Rolle als Bösewicht ganz neuen Typs in dem Film gewan Javier Bardem einen Academy Award in der Kategorie «Bester Nebendarsteller».

Wie «No Country for Old Men» ging auch Paul Thomas Andersons grandioses Epos «There Will Be Blood» mit acht Nominationen ins Rennen. Daniel Day-Lewis gewann den männlichen Darsteller-Oscar, der Film wurde ausserdem für die beste Kamera ausgezeichnet, die die Geschichte in äusserst seltsamen Bildeinstellungen erzählt.

Mehr Preise gab es für das radikalste Werk, das dieses Jahr nominiert war, nicht. Dennoch war es ein guter Jahrgang: Ausser des unverständlichen Oscars für Marion Cotillard in «La vie en Rose» entschied sich die Academy fast immer für das Originelle: Den Preis für das beste Drehbuch ging an das wunderbare Script zu «Juno», das eine frühere Stripperin in einem Starbucks geschrieben hatte, so lautet jedenfalls die Legende.

Auch die Technik von «The Bourne Ultimatum» wurde mit einem Award für den Schnitt und zwei für den Ton geehrt. Bester ausländischer Film wurde die österreichische Produktion «Die Fälscher», vielleicht, weil es wieder einmal ein Nazi-Thema war. Tilda Swinton wurde für ihre Nebenrolle im Anwaltsthriller «Michael Clayton» geehrt. Beim Animationsfilmpreis hat man das Belehrende («Ratatouille») dem Berührenden («Persepolis») vorgezogen.

Auch die Schweiz kann einen Erfolg verbuchen: Die Dokumentation «Taxi to the Dark Side», eine Koproduktion des Schweizer Fernsehens, gewann den Award für den besten Dokumentarfilm.

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