Di, 13.03.2007, Pascal Blum
Über 70 Millionen Dollar hat das Schlachtepos «300» von Zack Snyder am Startwochenende eingenommen. Das überstieg bei weitem die Erwartungen des Studios. Warner Brothers hatten die Verfilmung des Kriegscomics von Frank Miller intensiv auf MySpace beworben.
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Die Kritik sah in dem stilisiert überzeichneten Schlachtepos «300» lediglich ein Plädoyer für das Sterben auf dem Schlachtfeld. Dem Publikum, angeblich vor allem den 15- bis 24-Jährigen, gefällt indes Zack Snyders Film, der an der Berlinale noch teilweise ausgebuht wurde.
Regisseur Snyder will auf dem Erfolg aufbauen und nun Frank Millers Meistercomic «The Watchmen» zu Film machen. Dafür verlangt er nicht weniger als 150 Millionen Dollar. Angeblich hat Snyder die Adaption bereits durchgeplant und will im Sommer zu filmen beginnen, obwohl weder ein Cast besteht noch das Studio das Ok gegeben hat.
Quentin Tarantino hat sich derweil wieder einmal für die Gewalt im Kino ausgesprochen, die gerne in Misskredit gerät und für alle Arten von realer Gewalt verantwortlich gemacht wird. Das Kino sei geradezu für die Gewaltdarstellung erfunden worden, so der «Kill Bill»-Filmer: «Echte Regisseure versetzen ihr Publikum in Aufregung.»
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