Mi, 07.03.2001, Constantin Xenakis
Martin Scorsese kämpft bei den Dreharbeiten zu seinem neuesten Films «Gangs of New York» in den Cinecitta-Studios in Rom mit immer neuen Problemen.
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Martin Scorsese
«Gangs of New York» wird als eines der ganz grossen Filmereignisse dieses Jahres gehandelt. Aber Regisseur und Crew müssen sich langsam beeilen, wenn sie den geplanten Filmstart einhalten möchten. Die teure Produktion - man spricht von Budget von über 90 Millionen Dollar - hat sich in den letzten Monaten immer wieder verzögert. Zuerst entschied sich Martin Scorsese in den legendären Cinecitta-Studios in Rom zu drehen, obwohl die Geschichte im New York des ausgehenden 19. Jahrhundert spielt. Dies erforderte eine langwierige, detailgetreue Rekonstruktion des Big Apple. Dann verhinderte die Tatsache, dass Scorseses Schauspielermuse Robert De Niro kurz vor Drehbeginn aus dem Projekt ausstieg, den reibungslosen Beginn des Ganzen. Es brauchte einige Zeit bis sich Daniel Day-Lewis, der sich die letzten vier Jahre vom Filmbusiness zurückgezogen hatte, zum Mitmachen bewegen liess. Und nach und nach tauchten immer weitere Schwierigkeiten auf: Liam Neeson verunfallte mit seinem Motorrad und durfte sich wochenlang nicht bewegen; Cameron Diaz erkrankte mehrmals; es regnete ständig; Italien erliess ein neues, wenig hilfreiches Arbeitsgesetz und schliesslich musste man Rücksicht nehmen auf den übervollen Terminkalender von Leonardo Di Caprio, immerhin der Star des Films. Jetzt heisst es also für Schauspieler und die ganze Crew Überstunden machen und Wochenenden durcharbeiten. Hoffen wir, dass der Film trotz allem wie geplant am 25. Dezember in den USA starten kann.
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