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«M:i:III»: Lauwarmes Ergebnis wegen Cruise?
Die dritte Folge in der Actionreihe würde es zwar ohne Tom Cruise nicht geben - trotzdem wird seine, durch die Medien übersteuerte Popularität sowie sein öffentliches Liebestheater um Katie Holmes als Grund angeführt, wenn es darum geht, das glanzlose Einspielergebnis zu erklären.
In der ersten Woche verlief die Umsatzkurve von «Mission: Impossible 3» bestenfalls solid: 47.7 Millionen nahm der J.J. Abrams-Film im für die Filmstudios wichtigen ersten Wochenende ein - etwa 60 Millionen wurden erwartet (allerdings kamen 70 Millionen im Ausland dazu). In den USA kommt der Actionfilm derzeit vor Wolfgang Petersens «Poseidon»-Remake.
Weil sich viele Kinobesucher wegen Tom Cruises seltsamen PR-Aktionen, seinen Fernsehauftritten und seiner Streiterei mit Brooke Shields über die Anwendung von Antidepressiva in den USA offenbar «bewusst» dem Film verschlossen hätten (so ein Journalist), sahen sich einige Studiobosse gezwungen, das Gegenteil zu behaupten (wohl das beste Zeichen dafür, dass das Problem ernst genommen wird).
Jerry Bruckheimer, Brad Grey von den Paramount-Studios und Universal-Chef Ron Meyer bliesen alle ins selbe Horn: Tom Cruise sei immer noch der wichtigste Star im Filmbusiness. «Ich kenne niemanden, der eine solch konstante Erfolgsrate vorzuweisen hätte», so Meyer. In Umfragen haben 51 Prozent angegeben, eine unvorteilhafte Meinung von Cruise zu haben, und nur gerade 35 Prozent der Frauen würden Cruise freundlich gesinnt sein.
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