Fr, 05.05.2006, Pascal Blum
Nicht von ungefähr kommt, dass das Cruise-Vehikel «Mission: Impossible 3» von verschiedenen Kritikern mit Fernsehserien verglichen wird - schliesslich drehte der Regisseur J.J. Abrams «Lost» und auch «Alias», womit der Film auch verglichen wird. Andere sahen eine abendfüllende «24»-Episode und vermissten Kiefer Sutherland.
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Neben der Reflexmimik von Tom Cruise und der etwas löchrigen Beziehungsgeschichte sticht jedem Kritiker Philip Seymour Hoffman ins Auge, der mit wenigen Gesten viel Böses erreicht. Der US-Vorzeigekritiker Roger Ebert vermisst die Abwechslung - zuviel Action und zuwenig Dialoge: «Es gibt eine Theorie, dass Action im Film spannend sei, Dialoge jedoch langweilig. Meine Theorie ist, dass Abwechslung spannend ist und Eintönigkeit langweilig.»
Häufig angemerkt wird auch, dass Cruise zuweilen wie eine Aufziehpuppe wirkt, die nur dazu da ist, durch Actionsequenzen geschickt zu werden. Und gegenüber «Mission: Impossible 2», wo John Woo Actiontänze inszenierte, wirke «Mission: Impossible 3» geradezu bodenständig. Trotz aller Nörgelei: «M:i:III» sei ein Popcornfilm mit einer Handschrift geworden, darin sind sich Besprecher in den USA und Europa einig.
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