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Werbung für «Mission Impossible 3» explodiert
Über einen schier unermesslichen Marketingetat scheinen die Promotionsagenturen von «Mission: Impossible 3» zu verfügen: An Filmjournalisten wurden Diktiergeräte, Sammelordner, Visitenkartenspender, DVDs und sogar ein USB-Speicher, getarnt als Schreibstift, geschickt.
Der neueste Werbewitz ging in L.A. aber in Flammen auf: In die mit der «Los Angeles Times» gefüllten Zeitungsboxen wurden elektronische Abspielgeräte gesteckt, die die Erkennungsmelodie der Actiontrilogie, das bekannte Lalo-Schifrin-Stück, von sich geben sollten (dieses Jahr übrigens von Kanye West), sobald der Zeitungsständer geöffnet wird. Bei einem Gerät brach aber die Verbindung zwischen Radio und Türe ab, so, dass Kabel zum Vorschein kamen.
Ein aufgeregter Zeitungskäufer alarmierte darauf die Polizei. Eigentlich wollten die Werber von «Mission: Impossible 3» das «alltägliche Zeitungskaufen» zu einer «aussergewöhnlichen Mission» umwandeln. Das wurde sie auch: Die Brandwache des lokalen Sheriff's-Department sprengte einen der fraglichen Zeitungskasten. Etwas später wurde auch die Bombenabteilung mobilisiert, nach der Nachricht des Paramount-Studios aber wieder zurückgerufen.
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| Mission: Impossible 3 (2006) |
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