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«L.A. Crash»: Oscar für besten Film

So, 05.03.2006, Pascal Blum

Gegen eine stattliche Konkurrenz setzte sich Paul Haggis' «L.A. Crash» am Sonntagabend im Kodak Theatre in einem ingesamt guten Oscar-Jahr durch: «Munich», «Brokeback Mountain», «Good Night, And Good Luck» und «Capote».

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Die Stadtstudie «Crash», in der Matt Dillon als rassistischer Polizist eine Hauptrolle spielt und die sich um ethnische Auseinandersetzungen in Los Angeles dreht, erhielt insgesamt drei Awards: Bester Film, bestes Drehbuch und bestes Film Editing. Der von den Medien hochgehandelte Oscarfavorit «Brokeback Mountain» konnte von acht Nominationen nur deren drei in Oscars verwandeln: Beste Regie (Ang Lee), beste Originalmusik und bestes adaptiertes Drehbuch.

Die restlichen Preise wurden brüderlicher verteilt: Philip Seymour Hoffman wurde geehrt für seine wahnsinnige und beinahe schon debile «Capote»-Darstellung, Rachel Weisz für ihre Seitenrolle im Thriller «The Constant Gardener» und Reese Witherspoon für das umwerfende Spielen der charismatischen June Carter im Cash-Biopic «Walk the Line». Auch «King Kong» gewann drei Oscars, allerdings nur in technischen Kategorien.

Auch George Clooney hatte einen Oscar auf sicher, er gewann ihn wenig überraschend für seinen Nebendarstellerverdienst in «Syriana», ein Film über Ölkorruption, in dem er eigentlich gar nicht sehr häufig auftritt. Als Regisseur von «Good Night, And Good Luck» und als dessen Scriptschreiber war er ebenfalls nominiert.

Bester ausländischer Film wurde «Tsotsi» aus Südafrika. Durch die Show führte der Debütant und politische Satiriker Jon Stewart, der sich darüber lustig machte, dass viele der Anwesenden wohl zum ersten Mal für einen Gewinner gestimmt hätten (und damit die Unterstützung für die demokratische Partei gemeint hatte).

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