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Der Schweizer Filmpreis
Mittwoch war Tag des Schweizer Filmpreises in Solothurn. Moritz Leuenberger hat ein paar schöne Worte gesprochen, Emil Steinberger amtete als Jurypräsident und Denis Rabaglia war der grosse Gewinner.
Denis Rabaglia hat für «Azzurro» den mit 50'000 Franken dotierten Schweizer Filmpreis 2001 erhalten. Für die rührselige Geschichte des italienischen Nonno, der mit seiner blinden Enkelin in die Schweiz reist, um das Geld für eine Augenoperation zusammenzutragen, die der Kleinen das Augenlicht zurückgeben soll, hat Rabaglia schon in Locarno einen Goldenen Leoparden erlegt. Rabaglia hat sich mit seinem zweiten Spielfilm gegen Xavier Koller («Gripsholm»), Markus Imboden («Komiker»), Silvio Soldini («Pane e Tulipani») und Clemens Klopfenstein («WerAngstWolf») durchgesetzt. Als bester Schauspieler wurde Bruno Ganz ausgezeichnet, der in «Pane e Tulipani», dem erfolgreichsten Schweizer Film des vegangenen Jahres, jenen absonderlichen Kellner spielt. Den Preis der besten Schauspielerin holte sich Sabine Timoteo für ihre Rolle einer jungen Prostituierten in «L'amour, l'argent, l'amour». In der Sparte Dokumentarfilm ging der Preis an Sabine Gisiger und Marcel Zwingli, die in «Do it» einen Zürcher Fast-Terroristen porträtieren. Den Kurzfilmpreis schliesslich heimste Anna Luif mit ihrem Abschlussfilm «Summertime» ein. Mit demselben Film hatte Luif vor Jahresfrist den Preis für den besten Nachwuchsfilm erhalten.
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