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Locarno 2010: Reilly, Mastroianni und die Schweizer

Do, 15.07.2010, Stefan Gubser

290 Filme, 50 Weltpremieren und eine Handvoll Schweizer: Der neue Direktor Olivier Père hat in Bern das Programm des 63. Filmfestivals von Locarno (4. - 14. August 2010) vorgestellt.

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John C. Reilly in «Cyrus»
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18 Filme gehen ins Rennen um den Goldenen Leoparden, darunter zwei Schweizer Produktionen. In La Petite Chambre (Regie: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond) sträubt sich ein alter Mann gegen seine Abschiebung ins Altersheim. Songs of Love and Hate (Regie: Katalin Gödrös) ist ein Familiendrama, das im Tessin spielt.

Auch auf der Piazza Grande ist die Schweiz mit zwei Filme vertreten: Hier kann man Paul Rinikers Spielfilmerstling Sommervögel flattern sehen. Ebenfalls im grössten Freiluftkino des Landes feiert Daniel von Aarburgs Hugo Koblet - Pédaleur de charme seine Premiere, das Biopic über den James Dean des Schweizer Radsports, gespielt von Bundesratssohn Manuel Löwensberg.

Der Ehrenleopard wird dieses Jahr Alain Tanner verliehen. Die Retrospektive ist Ernst Lubitsch gewidmet. Chiara Mastroianni wird mit dem «Excellence Award» geehrt. Berühmtester Gast am 63. Filmfestival von Locarno ist John C. Reilly. Der Schauspieler wird persönlich die US-Komödie Cyrus vorstellen, in der er einen geschiedenen Mann spielt, der die Frau seiner Träume (Marisa Tomei) trifft, deren Sohn (Jonah Hill) ihm rasch klar macht, dass er der Mann sei in ihrem Leben.

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