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Genfer Bank will gegen Westschweizer Finanzthriller vorgehen
Mi, 01.04.2009, Pascal Blum
«Dirty Money - L'infiltré» heisst der Thriller mit Carlos Leal, in dem ein Undercoveragent in James-Bond-Manier Geldwäscher verfolgt. Der Genfer Privatbank Safdié gefällt der Film überhaupt nicht. Der Grund: Ihr Logo ist kurz zu sehen.
Offenbar ist die Bank in der Finanzkrise so wehleidig geworden, dass sie auch vor bescheuerten Forderungen nicht zurückschreckt. So soll der Verleih die Kopien von «Dirty Money - L'Infiltré» zurückziehen, um den Ruf der Privatbank zu wahren.
Der Finanzthriller von Dominique Othenin-Girard basiert auf den Erinnerungen eines Polizeiagenten, der im Genfer Drogenmilieu spionierte. Die Forderungen von Safdié seien arrogante Einschüchterungsversuche, sagt der Regisseur des Films.
Die Anwälte der Bank entgegnen, der Filmer solle halt das Logo herausschneiden. Doch die Kopien sind bereits in den Westschweizer Kinos. Der Verleih will sie keinesfalls zurückziehen. Und im Verlaufe des Jahres ist der Film auch in der Deutschschweiz zu sehen. Nun soll ein Gericht urteilen, ob der Film gezeigt werden darf. Das wäre ein exemplarischer Fall von Zensur.
Der Finanzthriller von Dominique Othenin-Girard basiert auf den Erinnerungen eines Polizeiagenten, der im Genfer Drogenmilieu spionierte. Die Forderungen von Safdié seien arrogante Einschüchterungsversuche, sagt der Regisseur des Films.
Die Anwälte der Bank entgegnen, der Filmer solle halt das Logo herausschneiden. Doch die Kopien sind bereits in den Westschweizer Kinos. Der Verleih will sie keinesfalls zurückziehen. Und im Verlaufe des Jahres ist der Film auch in der Deutschschweiz zu sehen. Nun soll ein Gericht urteilen, ob der Film gezeigt werden darf. Das wäre ein exemplarischer Fall von Zensur.
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