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Die Palmen sind vergeben

Di, 22.05.2001, Constantin Xenakis

Ohne grosse Überraschung ging das 54. Filmfestival von Cannes zu Ende.

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Schon zu Beginn des Festivals war klar, dass 2001 nicht das Jahr der grossen Highlights werden würde. Bereits die Auswahl der Filme liess darauf schliessen, dass man nicht mit grossen Überraschungen rechnen musste: David Lynch war zum vierten Mal dabei, nachdem er 1990 mit «Wild At Heart» die Goldene Palme gewonnen hatte. Zum fünften Mal kamen die Coen-Brüder an die Croisette, die mit «Fargo» den Preis für die Beste Regie 1996 und mit «Barton Fink» 1991 die Goldene Palme gewonnen hatten. Der österreichische Regisseur Michael Haneke war schon zum dritten Mal im Wettbewerb vertreten. Und der Sieger von Cannes 2001, Nanni Moretti, war bereits zum achten Mal dabei: Er hatte 1994 für «Caro Diario» den Preis für die Beste Regie mit nach Hause genommen.

Und so wurden dann die Preise 2001 verteilt: Die Coens («The Man Who Wasn't There») und David Lynch («Mulholland Drive») teilten sich den Preis für die Beste Regie. Hanekens «Klavierspielerin» (nach einem Roman von Elfriede Jelinek) konnte den Grossen Preis der Jury, sowie die beiden Preise für die Beste Hauptdarstellerin (Isabelle Huppert) und den Besten Hauptdarsteller (Benoît Magimel) entgegen nehmen. Und wie bereits erwähnt: ausgezeichnet mit der Goldenen Palme wurde Nanni Moretti für «La Stanza del Figlio».

Adieu Cannes 2001 - hoffen wir, dass nächstes Jahr die Gästeliste mal erneuert wird!

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