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Wissenschaft findet ein Horrorfilm-Gen

Di, 12.08.2008, Pascal Blum

Wussten wir's doch, dass im menschlichen Körper ein Gen existiert, das darüber bestimmt, ob man sich im Horrorfilm fürchtet oder nicht. Wissenschafter haben entdeckt, dass ein bestimmtes Gen mit der Steuerung von Angstgefühlen im Hirn verbunden ist.

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So wollen sie erklären, weshalb Horrorfilme weiterhin umstritten sind, und einige Zuschauer über «The Exorcist» lachen, während anderen übel wird. Menschen mit zwei Ausführungen des besagten Gens sind im Kino leichter zu verstören: Ihnen fällt die Kontrolle von Emotionen schwerer, inklusive des Angstgefühls.

Wer nur eine Ausführung des Horrorfilm-Gens besitzt, neigt eher dazu, seine Gefühle im Zaum zu halten und über gruslige Szenen zu lachen. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Universität Bonn, an der 96 Frauen getestet wurden. Ihnen wurden zuerst süsse Tierfotos gezeigt und dann blutende Menschen.



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