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Ridley Scott: Science Fiction ist tot
Bei einer Spezialvorführung von «Blade Runner» am Filmfestival in Venedig ergriff Ridley Scott die Gelegenheit zur Polemik: Der Science Fiction-Film sei gestorben, erklärte Scott. «Es gibt keine Originalität mehr.»
«Wir haben alles schon gesehen», wetterte Ridley Scott. Blockbuster wie «The Matrix» oder «War of the Worlds» würden zwar Kasse machen, keiner käme aber an Stanley Kubricks Meisterstück «2001: A Space Odyssey» heran.
Ridley Scott hat das Sci-Fi-Genre mit dem grossartigen «Alien» und der Philip K. Dick-Verfilmung «Blade Runner» geprägt. Bei anderen Filmen wünschte man ihn auf den Mond, zum Beispiel bei der romantischen Komödie «A Good Year» mit Russell Crowe.
Ob Scott schon einer mal gesagt hat, dass man Kino sowieso nur im Schatten seiner Meisterwerke macht? Jüngst sahen Joss Whedons «Serenity» und Danny Boyles «Sunshine» jedenfalls überhaupt nicht nach Tod der Science Fiction im Kino aus.
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- 3.9.2007 | 7:52
- Pascal
- Children of Men
- Natürlich, «Children of Men»! Ein toller Film, lief ja auch nur äussert kurz in den Sälen.
- 1.9.2007 | 11:03
- David
- Ridley Scott enttäuscht mich.
- Nicht falsch verstehen, ich finde das Ridley Scott ein bemerkenswerter Regiesseur ist. Aber mit seiner Behauptung kann ich mich absolut nicht anfreunden. Und weshalb wede... mehr >>
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