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18'000 Besucher am 2. Zurich Film Festival
Viele der zweiäugigen Besucher am einäugigen zweiten Zurich Film Festival hätten der Leitung ihre Begeisterung versichert, wie es in einer Pressemitteilung heisst, und sie ermutigt, weiterzumachen. An der Abschlussgala, moderiert von Anke Engelke, wurden am letzten Samstag die Jurypreise vergeben.
Die Jury, in der etwa Jessica Schwarz oder die Filmemacher Oliver Hirschbiegel und Michael Steiner sassen, zeichnete das ägyptische Melodram «Yakobean» («The Yacoubian Building») mit dem Hauptpreis «Bester Debütspielfilm» aus, weil Regisseur Marwan Hamed darin aktuelle ägyptische Konflikte zur Sprache bringe.
John Cameron Mitchell wurde wegen cinematographischer Innovation für sein freizügiges Hippie-Filmchen «Shortbus» ausgezeichnet, das am 9.11. bei uns anläuft. Bester «Nachwuchsdokumentarfilm» wurde «Hammer & Tickle», eine Untersuchung von kommunistischen Witzen. Ein Darstellerpreis ging an Filip Peeters von «De Hel van Tanger».
Scriptautor Michael Sauter bekam von Produzent PC Fueter den Drehbuchförderpreis überreicht (PC Fueter steht dem Studio C-Films vor, das «Grounding» produzierte, wo Sauter auch am Drehbuch mitschrieb). Viele Vorführungen waren ausverkauft, an Kapazitätsgrenzen stiess das Festival besonders bei «Little Fish», ein eher wirrer Krimi mit Cate Blanchett.
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Mehr zum Stichwort «2. Zurich Film Festival»
| 09.10.2006: 18'000 Besucher am 2. Zurich Film Festival |
| 29.09.2006: Michael Steiner im Pornokino |
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