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Jesus-Film macht gewaltig Kasse

Do, 11.03.2004, Sabine Mohler

Mel Gibsons Jesus-Film «The Passion of the Christ» beschert den amerikanischen Kinos Traumumsätze. Eineinhalb Wochen nach dem Start hat der Streifen in den USA bereits die 200 Millionen Dollar-Grenze überschritten und darf jetzt auch in Europa auf kräftige Unterstützung hoffen. In England wollen die Kirchen ihre Anhänger sogar gratis in den umstrittenen Jesus-Film schicken. Nur in der Schweiz hat sich immer noch kein Verleiher gefunden, der den Film in die Kinos bringt.

Vier Englische Kirchen kaufen Kino-Tickets für «The Passion of the Christ», um damit ihre Anhängerschaft zu vergrössern. Die Tickets im Gesamtwert von rund 37 000 Dollar sollen an zukünftige Kirchgänger verschenkt werden. Die Verantwortlichen sehen darin eine einmalige Chance, neue Mitglieder anzuwerben: «Schwule Bischöfe aus der Kirche zu werfen war wohl nicht die beste Werbung für uns. Mit diesem Film haben wir endlich wieder eine Möglichkeit, uns positiv darzustellen», so Russ Hughes von der St. Luke's Church in Maidstone. «The Passion of the Christ» zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus bis zu seiner Kreuzigung, gesprochen wird ausschliesslich Aramäisch, Lateinisch und Hebräisch. In Grossbritannien läuft «The Passion of the Christ» in zwei Wochen an. Das Startdatum in der Schweiz ist nach wie vor unbekannt, weil noch kein Filmverleih feststeht.

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