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Doch kein Cyberbabe für Al Pacino
Es wäre ein Film für die Geschichtsbücher gewesen: Zum ersten Mal wäre eine Rolle nicht mit einer Schauspielerin, sondern mit einem Computer besetzt worden.
Daraus wird nun doch nichts. Regisseur Andrew Niccol («The Truman Show») hat gesagt, Al Pacinos Filmpartnerin werde eine richtige Schauspielerin und nicht das Cyberbabe sein, das seit Tagen unter dem Namen Simone in Hollywood herumgeistert. Im Film geht es um einen Produzenten, dessen Hauptdarstellerin mitten in den Dreharbeiten aussteigt und dann durch eine Cyber-Schauspielerin ersetzt wird. Unklar ist, ob Niccol von seinem Plan ablässt, weil er sich dem Druck der Schauspielergewerkschaft beugen musste. Dieser wollte einfach nicht in den Kopf, dass ein Computer einer Schauspielerin die Arbeit streitig macht.
Wer das Cyberbabe spielen wird, steht noch nicht fest. Es soll nicht Catherine Keener sein, die eben für den Film zugesagt hat, sondern eine unbekannte Schauspielerin. Die wird auch weniger kosten als Simone. Man munkelt nämlich, Niccols Computer-Simone wäre nicht zu bezahlen gewesen.
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