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Gollum und die Farm der Tiere

Di, 23.10.2012, Tamara Schuler

Andy Serkis will George Orwells Klassiker Animal Farm neu verfilmen - und schlüpft einmal mehr selbst in eine tierische Rolle.

Dank der sogenannten Motion-Capture-Technik wurde Andy Serkis bereits zum beinahe kahlen Ringdieb Gollum in der Herr der Ringe-Trilogie und zum superintelligenten Affen Caesar in Rise of the Planet of the Apes. Mittels Sensoren werden bei diesem Verfahren die Bewegungen einer Person erfasst und auf 3D-Modelle im Computer übertragen - was zu animierten Figuren mit überaus lebensechter Mimik und Gestik führt.

Der Brite Serkis, welcher bereits sein eigenes Motion-Capture-Studio besitzt, wagt nun sein Regiedebüt: Er will George Orwells Roman Animal Farm, der bereits 1954 als Zeichentrickfilm in die Kinos kam, neu verfilmen. Orwells überaus gesellschaftskritisches Buch handelt von einer Farm, auf der die Tiere gegen den ausbeuterischen Bauern rebellieren und sich fortan selbst verwalten. Doch die Idylle währt nur kurz, da die Schweine die Herrschaft an sich reissen, was zu einem noch grausameren Farm-Regime führt.

Neben der Regie wird Andy Serkis auch selbst eine Rolle übernehmen - ob als opportunistisches Schwein oder unterdrücktes Schaf bleibt abzuwarten. Ab dem 13. Dezember wird er ausserdem in The Hobbit: An Unexpected Journey wieder in seiner altbekannten Gollum-Rolle über die Leinwand huschen.

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