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Die Gewinner des Zurich Film Festivals

So, 30.09.2012, Tamara Schuler

Auch dieses Jahr wurden im Opernhaus Zürich an der Award Night des Zurich Film Festivals die Gewinner-Filme bekannt gegeben.

Das Goldene Auge für den besten Film im Internationalen Spielfilmwettbewerb holte sich das britische Adoleszenz-Drama Broken. Beim Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb konnte sich The Imposter durchsetzen, welcher sich mit dem Phänomen des Identitätsschwindels auseinander setzt. Im deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb schliesslich wurde das Schwangerschaftsdrama Am Himmel der Tag ausgezeichnet, und Der Prozess konnte sich mit der Thematisierung einer dubiosen Strafanklage gegen österreichische Tierschützer den 1. Platz im deutschsprachigen Dokumentarfilmwettbewerb sichern.

Zudem wurde der Kritikerpreis des Schweizerischen Verbandes der Filmjournalistinnen und Filmjournalisten für das beste Erstlingswerk aus den beiden Spielfilm-Kategorien verliehen. Diesen Preis holte sich El Ultimo Elvis, der sich mit der Problematik des Personenkultes beschäftigt. Der durch die abgegeben Stimmkarten des Kinopublikums ermittelte Gewinner des Publikumspreises war indes der Schweizer Dokumentarfilm Appasionata mit seinem Porträt der Konzertpianistin Alena Cherny.

Zur Award Night wurden natürlich auch viele bekannte Gesichter erwartet. Neben den Ehrengästen Tom Tykwer, welcher den Tribute Award für sein Lebenswerk entgegen nehmen durfte, Heather Graham und Moritz Bleibtreu spazierten auch Persönlichkeiten wie Heinz Spoerli, Kurt Aeschbacher und Dieter Meier über den berühmten grünen Teppich. Nach der Preisverleihung steppte der Bär dann an der berüchtigten Closing Night Party im Club Hiltl.

Damit ist das 8. Zurich Film Festival bei seinem elften und letzten Tag angelangt: Mit dem französischen Thriller Dans la maison wird heute Abend der letzte Film gezeigt.



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