The Five-Year Engagement
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Filmkritik

RomCom für Erwachsene

Das Happy End ist erst der Anfang: Die von Judd Apatow produzierte romantische Komödie mit Jason Segel und Emily Blunt kommt erstaunlich erwachsen daher.

Tom (Jason Segel) und Violet (Emily Blunt) treffen sich an einer Kostüm-Neujahrsparty in San Francisco - er im rosaroten Häschenkostüm, sie als Prinzessin Di verkleidet. Die beiden verlieben sich, ein Jahr später überrascht er sie mit einem Verlobungsring. Als Violet, auf der Karriereleiter zur Psychologieprofessorin ein Job-Angebot an der Universität Michigan kriegt, folgt der Chefkoch Tom seiner erfolgreichen Braut in den mittleren Westen der USA, die Hochzeitspläne werden vorerst auf Eis gelegt. Tom findet in Michigan jedoch keinen geeigneten Job und beginnt, in einem Sandwichshop zu arbeiten, während Violet, unter den Fittichen des Fakultäts-Vorstands (Rhys Ifans) aufblüht. Es beginnt, in der Beziehung zu kriseln.

Seit sie Judd Apatow vor zehn Jahren für die Kult-TV-Serie Undeclared zusammenbrachte, haben Jason Segel und Nicholas Stoller öfters zusammengearbeitet und Hits wie The Muppets und Forgetting Sarah Marshall geschaffen, die beide über 100 Millionen Dollar eingespielt haben. Wie auch frühere von Apatow produzierte Komödien versucht The Five-Year Engagement, sich über Gefühle nicht nur lustig zu machen, sondern sie zu thematisieren. Tom und Violet sind keine Karikaturen, sondern Menschen mit Unsicherheiten und Problemen, die sie alle in die Beziehung mit einbringen. Das ist für eine romantische Komödie zwar enorm erfrischend, hilft allerdings denjenigen Zuschauern nicht, die für zwei Stunden ihren eigenen Problemen entfliehen wollen.

Jason Segel und Emily Blunt kennen sich aus Gulliver's Travels und The Muppets, zwischen den beiden scheint sich eine Freundschaft entwickelt zu haben, die man auf der Leinwand zu spüren meint. Sie bilden ein glaubhaftes Paar, das sich auf der Suche nach einer erfolgreichen Beziehung von den Hürden des Lebens ablenken lässt. Unterstützt werden sie von starken Nebendarstellern. Rhys Ifans als Professor Winton und Toms Nebenbuhler ist hier in seiner wohl «normalsten» Rolle zu sehen, und die mad Men-Schauspielerin Alison Brie überzeugt - mit täuschend echtem britischem Akzent - als Violets instabile Schwester.

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Mein Kommentar
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6 Kommentare
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Andrea

Dafür dass es Comedy sein soll hab ich nicht so viel lachen können ab dem Film.
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Sandra

Der Film ist sehr charmant. Ich musste oft schmunzeln, wegen den Alltagssituationen und auch wegen den komödiantischen Aspekten. Alles in allem ist der Film auf jeden Fall sehenswert. Das einzige wa...
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Tuvok

Was ich auch so nett finde, Segel und Blunt haben ja schon beim Muppets Film mitgespielt und das ist 'ne lustige Sache, das fand ich gut. Was bei dieser so genannten RomCom anders ist, nicht die Heira...
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Tuvok

Die Handlung vom Film, der 120 Minuten dauert und von Nicholas Stoller stammt der den Film 2012 mit Jason Segel als Tom Solomon ins Kino brachte, ist gar nicht so übel, weil eben auch Emily Blunt als ...
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Enver

Naja... es isch oft sehr langwilig.. und hät nur wenig zum abüte...
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Fabio Armon

Todlangweilig, überlange und sehr wenig wirkliche Lacher. Kann die Filmkritik gar nicht verstehen. Zudem sind auf deutsch alle jüdischen und arabischen Witze rausgeschnitten worden???

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