StreetDance 2
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Filmkritik

StreetDance 2

Im zweiten Teil des Hip-Hop-Spektakels Street Dance 3D servieren die Macher der jungen Zielgruppe wieder genau das, wonach sie verlangt: Luxuskörper und Akrobatik. Was der Film hier bietet, lässt er jedoch in Sachen Story und darstellerischer Leistung vermissen und lohnt sich daher wohl nur für Tanzfilm-Freunde und Fans der Reihe.

Der Streetdancer Ash (Falk Hentschel) wird bei einem Wettbewerb von der ebenso erfolgreichen wie arroganten Tanzgruppe «Invincible» gedemütigt. Er beschließt daraufhin, seine eigene Truppe zusammenzustellen, um «Invincible» vom Thron zu stoßen. Ash begibt sich auf eine Reise quer durch Europa, um die größten Streetdance-Talente ausfindig zu machen. Seine Gruppe scheint komplett, als Ash auf die schöne Salsa-Tänzerin Eva (Sofia Boutella) trifft und auch sie im Team haben will. Dieses Vorhaben kommt bei seinen eingefleischten Freestyle-Kollegen jedoch gar nicht gut an.

Schon kurz nachdem sich der kommerzielle Erfolg des ersten Films (2010) abzeichnete, begannen die Regisseure Max Giwa und Dania Pasquini mit den Planungen des zweiten Teils. Dieser geht nun nach zweijähriger Produktionszeit mit derselben Rezeptur an den Start: attraktive Darsteller, die in einem exakt auf die Zielgruppe zugeschnittenen Film mit spektakulären Tanzeinlagen und Hochglanz-Bildern für echte Schauwerte sorgen. Inhaltlich und schauspielerisch lässt er jedoch einiges vermissen.

Wie schon im ersten Teil gibt es hier zwei Tänzer aus unterschiedlichen Lagern, deren Beziehung das romantische Zentrum der Story bildet. Und wieder verschmelzen die Tanzstile der Protagonisten zu einer neuartigen Mischung, diesmal zu einer Streetdance-Salsa-Kombination, welche die Tänzer mit ihren durchtrainierten Luxuskörpern eindrucksvoll zur Schau stellen. In die Rollen der Streetdancer schlüpften überwiegend ausgebildete Profitänzer. An dieser Stelle punktet der Film: Die Tanzszenen sind mitreißend, perfekt choreographiert, hübsch in Szene gesetzt (Nahaufnahmen, lange Einstellungen) und machen den (leider einzigen) Reiz des Films aus.

Denn die beiden Hauptdarsteller Falk Hentschel und Sofia Boutella - sind keine gelernten Schauspieler und folglich kaum in der Lage, darstellerisch zu überzeugen. Die beiden agieren steif und unnatürlich. Die sich langsam (und recht vorhersehbar) entwickelnde Liebesbeziehung zwischen ihnen wirkt aufgesetzt und unauthentisch. So richtig überzeugen die beiden folglich nur dann, wenn sie das machen, was sie am Besten können: tanzen. Dazu kommt ein altbekannter Plot ohne nennenswerte Neuerungen. Noch ein Wort zur 3D-Technik: Diese hätte es bei diesem Film - wie schon im ersten Teil - nicht gebraucht. Nur selten kommt die räumliche Tiefe hier zur Geltung und in nur wenigen Szenen entfalten die eingesetzten Effekte ihre gewünschte Wirkung.

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Mein Kommentar
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16 Kommentare
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Birna

sehr schön!
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carosamei

tolle tanzszenen und tänzer mit dabei. für tanzliebhaber ein muss. allerdings ist die story hald immer ein bisschen die gleiche bei den tanzfilmen
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angelika.hagen

ist immer das gleiche in den Tanzfilmen vorhersehbares Ende
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Sandra

Genauso gut oder sogar noch besser! Mit Latin eine geniale Mischung noch besser als beim letzten Teil mit dem ballett. Bisschen kurz aber sonst supper
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Jeannine1998

Genau so gut und sogar noch besser wie der Vorgänger..!! Für alle HipHop und Latin begeisterten ein Muss zum schauen.. Nur zum Empfehlen.
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Jmmrc

Wer HipHop und Latin mag, ist garantiert an der richtigen Stelle. Gute Musik. Viel Tanz und eine Romanze in Paris. Zu immer wieder anschauen!
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Kyra

das übliche, gute musik, gute tänzer und eine liebesstory - trotzdem sehr gut gemacht mit der verbindung salsa/street dance
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Dora

einfach genial....!
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BananaQ2

immer das gleiche
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Ingrid

Tanzfilm, wie man es schon zig mal gesehen hat. Irgendwie immer die gleiche Story. Tanzszenen sind allerdings nicht schlecht.
16 Kommentare

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