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The Guard - Filmkritik

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200

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Land (Jahr): Irland (2011)
Genre:Thriller
Filmlänge:96min
Regie:John Michael McDonagh
Kinostart:22.09.2011
 16.11.2011 (Romandie)
Drehbuch:John Michael McDonagh

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Ein irischer Western

40

Eine der Perlen des Kinojahres 2011: In der schwarzhumorigen Thrillerkomödie des Iren John Michael McDonagh müssen Brendan Gleeson und Don Cheadle einen Ring von Drogenschmugglern stoppen.

Bildgalerie

Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Polizist in einem kleinen irischen Kaff. Er stößt die Menschen gerne vor den Kopf, hat eine Vorliebe für Prostituierte und eine todkranke Mutter. Und jetzt liegt auch noch eine Leiche in einer Ferienwohnung, die unidentifiziert bleibt, bis Wendell Everett (Don Cheadle) nach Irland kommt. Der FBI-Agent sucht nach vier Männern, die Drogen im Wert von 500 Millionen Dollar an der Küste abladen wollen - einer der Männer ist Boyles Toter. Nun müssen sich der mit rassistischen Sprüchen um sich werfende Ire und der schwarze Amerikaner zusammenraufen, um einen Sumpf der Korruption trockenzulegen.

John Michael McDonagh will sein Langfilmdebüt als eine Art Western verstanden wissen, und genau so kommt er auch daher - schon vor dem bleihaltigen Showdown. Brendan Gleeson ist als Sergeant Boyle der einsame Wolf, ein Mann wie ein Enigma, entweder der «verdammt dümmste oder verdammt klügste Mensch», dem FBI-Agent Everett je begegnet ist. Eines ist er mit Sicherheit: ein Mann, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Er spricht aus, was andere denken, und schert sich keinen Deut darum, wie es beim Gegenüber ankommt.

Während Boyle als vielschichtige Figur gezeichnet ist, sind die Schurken stark als Karikatur angelegt. Aber einen Drogenschmuggler, an dem ein Philosoph verloren gegangen ist, sieht man auch nicht alle Tage. McDonagh arbeitet mit dem Stilmittel der Überzeichnung, The Guard ist kein realistischer Film: weder in der Personenzeichnung noch in Hinblick auf die Geschichte. Er nutzt sowohl aus amerikanischen Filmen bekannte Klischees als auch jedes Stereotyp, das es in Bezug auf Iren gibt, und kommentiert diese mit scharfer Zunge.

Herausgekommen ist ein Film mit echten Ecken und Kanten, kein Tribun der politischen Korrektheit, sondern eine umwerfend respektlose, aber intelligente Komödie. Der Humor ist tiefschwarz und beißend, aber da ist noch mehr: The Guard lebt auch von seiner melancholischen Stimmung. [Peter Osteried]

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m&m's dreiundzwanzig: Dieser ist die reine Kost des Vergnügens! Mit (den...
m&m's drilli: absolut geiler schwarzer humor...
m&m's Manuela: Herrlicher schwarzer Humor mit herausragenden Char...
m&m's Neonia: Einfach wow! Schwarzhumorig und wahrlich ürberrasc...
m&m's Carmen: Guter und authentischer Film, der Irland mal nicht...