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The Descendants - Filmkritik

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Aka Titel:The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Land (Jahr): USA (2011)
Genre:Comedy, Drama
Filmlänge:115min
Regie:Alexander Payne
Kinostart:26.01.2012
 25.01.2012 (Romandie)
 04.02.2012 (Tessin)

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Ärger im Paradies

50

Alexander Payne (Sideways, About Schmidt) nimmt sich in seinen Filmen stets des Mannes in der Krise an. In seinem jüngsten Wurf kämpft George Clooney in einer untypischen Rolle als Familienvater an allen Fronten und überzeugt als ahnungsloser Anti-Held.

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Eigentlich hat Matt King (George Clooney) mit seinem Wohnort Hawaii geografisch das grosse Los gezogen. Aber die Realität hat ihn längst eingeholt. «Das Paradies kann sich verpissen» stellt er gleich am Anfang des Films klar. Denn seit drei Wochen liegt seine Frau nach einem Bootsunfall im Koma, und er muss sich nun allein um seine zwei rotzfrechen Teenie-Töchter kümmern.

Das wäre schon Bürde genug, doch der Mittvierziger, der für seine weit verzweigte Familie ein riesiges Grundstück verwaltet, muss auf Druck seiner vielen Cousins ausgerechnet jetzt dessen Verkauf abwickeln. Und es kommt noch dicker. Matt findet heraus, dass seine Frau vor ihrem Unfall eine Affäre hatte und setzt daraufhin alle Hebel in Bewegung, um den geheimnisvollen Fremden aufzuspüren.

Unter der schieren Last der vielen Handlungsstränge würde so mancher Film hilflos zusammenbrechen, aber Alexander Payne versteht es mühelos, sie zu verflechten. Dabei findet er die perfekte Balance zwischen tragischen und komischen Momenten und gesteht jeder Figur emotionale Tiefe und Echtheit zu. Dass sich die Geschichte vor der traumhaften Kulisse Kauais entfaltet, ist natürlich auch kein Schaden. Mehr noch als die blosse Schönheit Hawaiis weiss Payne den enstpannten Vibe seines Schauplatzes auf die Leinwand zu transportieren - ein Talent, dass der Regisseur zuletzt in Sideways unter Beweis gestellt hat.

George Clooney liefert als ahnungsloser Vater und gehörnter Eheman eine der nuanciertesten Performances seiner Karriere ab. Mühelos schlüpft der Superstar - privat bekanntlich ein kinderloser Playboy - in die Rolle des Anti-Helden, der weder als Ehemann noch als Vater grosse Erfolge vorweisen kann. Clooney balanciert als Matt auf dem Drahtseil zwischen Trauer und Wut, Entfremdung und Akzeptanz, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Mit kleinsten Bewegungen und Gesichtsausdrücken zeigt er eine beeindruckende Spannweite und ist zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig. [Catharina Steiner]

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m&m's dreiundzwanzig: Schon merkwürdig, dass alles sich auf einer Insel ...
m&m's Beatrice: langatmige eher langweiler Film ...
m&m's lonas2: Ich hätte mehr erwartet. Insgesamt nur wenig Spann...
m&m's Michael: langweilig...
m&m's Marco: nicht schlecht der film, hätte aber ob der vielen ...