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Resturlaub - Filmkritik

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47

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Land (Jahr): Deutschland (2011)
Genre:Comedy
Filmlänge:111min
Regie:Gregor Schnitzler
Kinostart:11.08.2011
Drehbuch:Tommy Jaud
Kamera:Andreas Berger

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Goodbye Deutschland

30

Vor vier Jahren wurde Tommy Jauds Vollidiot zum Erfolg an der Kinokasse, nun meldet er sich mit Resturlaub zurück - ohne Oliver Pocher, aber wieder mit Drehbuch nach eigener Roman-Vorlage. Nur: Den Sprachwitz des Romans lässt Jaud hier vermissen.

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Pitschi Greulich findet sein Leben ... gräulich. Bei seinem Chef kann er keine seiner guten Ideen anbringen, sein bester Freund heiratet und seine langjährige Freundin Sabine will endlich Kinder. Es ist der immer gleiche Trott und als es mit seinen Freunden wieder in das gleiche Hotel auf Mallorca gehen soll, täuscht er eine Panikattacke vor, um sich davor zu drücken. Stattdessen besteigt er einen Flieger nach Buenos Aires und will dort ein neues Leben weit abseits seines Spießertums anfangen. Doch schon bald wird ihm klar, dass alles, was er in Argentinien sucht, zuhause längst auf ihn wartet.

Vielleicht wäre es besser gewesen, Tommy Jaud hätte nicht die Drehbuch-Adaption des eigenen Romans geschrieben. Denn wo sich Jaud als Romancier noch durchaus wacker schlägt und eine Geschichte mit Stringenz versieht, verkommen das Drehbuch und damit auch der Film zur Nummernrevue. Der Ladykracher-Autor scheint hier instinktiv auf die Sketch-Schiene eingeschwenkt zu sein, so dass sich ein wildes Sammelsurium von Episödchen einfindet, das jedoch niemals zu mehr als der Summe der einzelnen Teile wird.

Der Humor von Resturlaub ist immens platt. Natürlich gibt es auch ein paar gelungene Gags, aber zu oft setzt die Situationskomik auf besonders infantilen Humor. Der Tabasco-Finger in den Hintern ist da nur eines von vielen Beispielen eines Humors, der vielleicht pubertierende Teenager noch verzücken kann, der ansonsten aber eher zu Kopfschütteln anregt.

Hinzu kommt, dass die Beziehungsgeschichte von Resturlaub in keinem Moment glaubwürdig erscheint. Speziell das Ende, das für Pitschi richtig happy daherkommt, aber seine betrogene Freundin vollkommen im Stich lässt, ist einer Komödie - und mehr noch: einer Komödie mit romantischem Unterbau – alles andere als angemessen. Es ist schlichtweg oberflächlich und wirkt geradeso, als ob Jaud sich kurz vor Schluss doch noch entschieden hätte, dass Pitschi und seine Sabine wieder ein Paar werden müssen. Am besten funktioniert Resturlaub in einigen Momenten in Buenos Aires – und sei es nur, weil ein beliebtes Fisch-aus-dem-Wasser-Prinzip zwar wenig originell, aber dafür mit ein paar erwartbaren, aber netten Gags ausgestattet wird. Resturlaub ist kein großer Wurf geworden, und auch nicht die flotte Sommerkomödie, die die Trailer versprechen. [Peter Osteried]

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m&m's Tuvok: Ja endlich wieder eine deutsche Komödie, da denkt ...
m&m's misisch: Typische Komödie, lustig und unterhaltsam...