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Beat

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Mon pire cauchemar - Filmkritik

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Land (Jahr): Belgien, Frankreich (2011)
Genre:Comedy, Romance
Filmlänge:103min
Regie:Anne Fontaine
Kinostart:09.02.2012
 09.11.2011 (Romandie)
Drehbuch:Anne Fontaine

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Der Alptraummann

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Schicke Galeristin trifft auf ungehobelten Frauenliebhaber: In der Komödie der Französin Anne Fontaine prallen Isabelle Huppert und Benoît Poelvoorde aufeinander.

Bildgalerie

Patrick (Benoît Poelvoorde) platzt in das Leben anderer wie eine Tischbombe. Ob an einer Elternversammlung oder bei einer Vernissage in Paris: Der Prolet nimmt kein Blatt vor dem Mund. Das kommt bei der Galeristin Agathe (Isabelle Huppert), die gerade den japanischen Fotokünstler Hiroshi Sugimoto ausstellt, gar nicht gut an.

Ihre Familie - bestehend aus ihrem Lebenspartner François (André Dussollier) und ihrem gemeinsamen Sohn Adrien (Donatien Suner) - dient nur noch als gesellschaftliche Fassade. Agathe hat eigentlich nur die Kunst im Kopf und agiert als herrische Chefin; man nennt sie heimlich «Eiszapfen». Doch den aufdringlichen Patrick, dessen Sohn (Corentin Devroey) mit ihrem Adrien befreundet ist, wird sie nach einem Elternabend nicht mehr los.

So kommt es, wie es kommen muss: Dem frustrierten François werden dank des Frauenhelden Patrick die Augen geöffnet: Der Senior findet die Lust auf Weiblichkeit wieder. Und Frauenheld Patrick zecht mit der «Frustfrau» Agathe. Man kommt sich sehr nah, bleibt aber beim Sie. Bei der Turtelei kommt auch die Kunst nicht zu kurz. Sie wird als snobistischer Intellektuellenspuk entlarvt. Kunst und Volk finden zu einer Liaison, die nur über den Bauch funktioniert - oder eben die Liebe.

Die überdrehten Liebesaffären, von Anne Fontaine munter und spritzig inszeniert, bieten ein Panoptikum von Klischees. Das moderne Liebesmärchen mit klassenkämpferischen Zwischentönen macht Spass. Hier agiert ein Ensemble, das sich verschmitzt und lustvoll auf das Beziehungsdrama einlässt. Isabelle Huppert besticht als arrogante Kratzbürste, gescheiterte Mutter und einsame Karrieristin. Benoît Poelvoorde, bestens bekannt aus Rien à déclarer, ist ein Wiesel der Komödie, flink und bissig. Ihm nimmt man den Bruder Leichtfuss ebenso ab wie den zerknirschten Vater und Liebhaber. [Rolf Breiner]

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m&m's kmg11: Geeignet als Familienfilm...
m&m's acmb74: Flach, lohnt sich nicht...