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Cowboys and Aliens - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (2011)
Genre:Action, Fantasy, Sci-Fi, War, Western
Filmlänge:109min
Regie:Jon Favreau
Kinostart:25.08.2011
 24.08.2011 (Romandie)
 02.09.2011 (Tessin)

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Im Western (fast) nichts Neues

20

Manchmal glaubt man in Hollywood, ein einigermaßen cooler Titel wird die Zuschauer in Massen anziehen: Cowboys & Aliens ist ein solcher Titel. Das Problem? Selbst mit Stars wie Harrison Ford und Daniel Craig geht die Rechnung nicht immer auf.

Bildgalerie

1873: Ein Mann ohne Namen und Gedächtnis (Daniel Craig) mit merkwürdiger Metallmanschette am linken Unterarm kommt in die Stadt Absolution. Die Manschette wird aktiv, als die Stadt ohne Vorwarnung von Außerirdischen in pfeilschnellen Raumschiffen attackiert wird. Nun liegt alle Hoffnung auf dem Fremden, denn nicht nur kann er den Aliens mit seiner Waffe die Stirn bieten, sondern trägt auch noch ein Geheimnis in sich, das ihrer aller Rettung sein kann. Zusammen mit der resoluten Ella (Olivia Wilde) und Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) jagt er den Außerirdischen hinterher, denn bei ihrem Angriff haben die Aliens Gefangene genommen.

Dass Cowboys & Aliens am Reißbrett entstanden ist, merkt man dem Film in jeder Sekunde an. Wie bei einer Checkliste hakt er ab, was als nächstes geboten werden muss, wobei kaum ein Klischee ausgelassen wird und man am Ende das Gefühl hat, eigentlich müsste der Film «Cowboys %26 Indians %26 Aliens» heißen.

Filmisch gesehen zitiert Regisseur Jon Favreau mit viel Enthusiasmus die großen Klassiker. Rein optisch hat er einen guten Western abgeliefert. Nur inhaltlich will die Mélange einfach gar nicht harmonieren. Daniel Craig als einsamer Fremder versucht sich als Clint Eastwood für Arme und wird von Harrison Ford in einer zwar unwichtigen, aber zumindest herrlich launigen Rolle schlichtweg an die Wand gespielt. Das zweistündige Werk ist mehr Western als Science-Fiction und spart sich über weite Teile hinweg aufwändige Effekte. Erst zum Finale hin lässt Favreau es richtig krachen. Das Ergebnis ist ein finaler Kampf gegen die außerirdischen Kreaturen, der top getrickst ist, aber auch nichts zu bieten hat, das man so ähnlich nicht schon andernorts gesehen hätte.

Das richtig Traurige an Cowboys & Aliens ist, dass man unentwegt das Gefühl hat, dass sich irgendwo in diesem Ungetüm ein guter Film verbirgt, es aber nicht an die Oberfläche geschafft hat. Die einzelnen Bestandteile wären so schlecht nicht, aber in der Vermengung wurde jedes Quäntchen Esprit ausgemerzt. Was bleibt, ist ein erstaunlich lebloser Film, der es nicht versteht, seine zwei Kern-Genres reizvoll miteinander zu verbinden. Schon lange vor dem Ende dämmert die Erkenntnis, dass das vorhandene Potenzial einer an sich albernen Idee – Cowboys gegen Aliens - einfach nicht genutzt wurde. [Peter Osteried]

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m&m's Reburg: Naja, keine Geldverschwendung aber die DVD oder BR...
m&m's Harald E.: Tolles Popcorn Kino mit einem Schuss Ironie: Schön...
m&m's maege70: Ein paar gute Sprüche und Szenen machen noch keine...
m&m's Manuela: So viel Durst! Nach dieser sandigen und trockenen ...
m&m's yugimutou: Hab ihn zweimal angeschaut. Ein sehr gelungenes Po...