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Beat

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Martin4

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The Kids Are All Right - Filmkritik

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59

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Land (Jahr): Frankreich, USA (2010)
Genre:Comedy
Filmlänge:104min
Regie:Lisa Cholodenko
Kinostart:04.11.2010
 13.10.2010 (Romandie)
Drehbuch:Stuart Blumberg

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Unkonventionelle Familie, vertraute Probleme

40

Auch gleichgeschlechtliche Paare können ein harmonisches Familienleben führen. Schwierig wird es in Lisa Cholodenkos Komödie, als die beiden Kinder ihren Samenspender ausfindig machen.

Etablierte sich Lisa Cholodenko mit «High Art» und «Laurel Canyon» als Arthouse-Regisseurin, so könnte sie mit «The Kids Are All Right» durchaus ein grösseres Publikum ansprechen. Von einem konventionellen Familienfilm unterscheidet ihn nur ein kleiner, aber entscheidender Punkt: Die 18-jährige Joni (Mia Wasikowska) und der 15-jährige Laser (Josh Hutcherson) haben eben nicht Vater und Mutter, sondern zwei «Moms».

Nic (Annette Bening) bringt als Ärztin das Geld in den Vorstadt-Bungalow. Jules (Julianne Moore) hat dagegen bislang den Haushalt geführt und die Kinder erzogen, versucht aber jetzt als Landschaftsarchitektin Fuss zu fassen. Schon lange führen sie eine harmonische Ehe, die Kinder wurden über einen Samenspender gezeugt. Als Laser seinen biologischen Vater ausfindig macht, kommt die Geschichte ins Rollen. Zunächst bauen nur die Kinder eine Beziehung zu Paul auf; aber bald kommt ihm auch Jules näher.

Vollkommen unbefangen und locker erzählt Cholodenko von der lesbischen Beziehung, wenn sich das Paar von Schwulenfilmen anregen lässt etwa. Auch das Coming-of-Age und Jonis emotionale Probleme, die die Familie in Richtung College verlassen wird, wird gestreift; nur Laser kommt - vom Anfang abgesehen - vielleicht etwas zu kurz.

Annette Bening und Julianne Moore brillieren als lesbisches Paar, zu dem Mark Ruffalo mit dunkler Sonnenbrille, Dreitagebart und schwerem Motorrad einen markanten Kontrapunkt bildet. Das Thema «Samenspender» bietet Anlass für einige Witze und wird genüsslich ausgespielt, aber nicht überstrapaziert. Die Dialoge sind vorzüglich und souverän dreht Cholodenko an der Handlungsschraube. Wenn Nic dann im wahrsten Sinne des Wortes das Hören vergeht, gelingt auch bruchlos der - vorübergehende - Übergang ins Melodramatische. [Walter Gasperi]

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m&m's Marc: schwächer als erhofft, aber kommt ohne allüren rüb...
m&m's David: Das Thema unbefangen angegangen. Gute Dialoge....
m&m's Woodely: Als Lesbe bin ich enttäuscht. Es hat keine einzige...
m&m's Florence: Wirklich cooler Film! Die Abwechslung von Komödie ...
m&m's Sebastian1: Und was ist mit Paul! Sein Leben wurde auf den Kop...