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The Green Hornet - Filmkritik

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Wenn das Outfit kneift

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Die Geschichte von The Green Hornet liest sich ein wenig wie eine Kulturgeschichte der Medien: Ein publikumsträchtiger Start als Radioserie, dann folgten bald Comics und eine TV-Version. Und nun soll der nicht ganz so mit Superkräften gesegneten Superheld die dreidimensionale Leinwand erobern - mit Hilfe von Michel Gondry.

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Nach dem Tod seines Vaters erbt Britt Reid (Seth Rogen) dessen Vermögen sowie dessen Zeitung «The Daily Sentinel». Somit verfügt er, ähnlich wie Bruce Wayne, über wirtschaftliche Unabhängigkeit und gesellschaftlichen Einfluss, doch geht ihm dessen Kompetenz und Eleganz völlig ab. Vielmehr ist Britt ein Außenseiter, doch ist er nicht wie Peter Parker jemand, der sträflich unterschätzt wird, nein, er ist ein verwöhntes Einzelkind, ein Maulheld, der mit großen Partys Anerkennung sucht.

Überfordert mit der Verantwortung durch das Erbe geht er eine Freundschaft mit Kato (Jay Chou) ein, dem fleißigsten Angestellten seines Vaters. Kato ist nicht nur ein begnadeter Barista, er beherrscht auch die asiatische Kampfkunst und ist ein exzellenter Erfinder. Begeistert von Katos Können beschließt Britt, endlich etwas Sinnvolles zu tun und die Stadt von Verbrechern zu säubern. Als grüne Hornisse verkleidet und mit dem ultimativen Auto ausgestattet, bricht er zusammen mit Kato das Gesetz, um es zu schützen. Als aber Unterwelt Boss Chudnofsky (Christoph Waltz) von dem scheinbaren Rivalen Wind bekommt, wird es für Britt und Kato brenzlig.

Es war überraschend, als bekannt wurde, dass ausgerechnet Michel Gondry die Regie von The Green Hornet übernehmen wird. Der kreative Franzose war bislang im eigenwilligen Independent Kino zuhause. Und vielleicht hätte er dort auch bleiben sollen. Man hat es gewusst, aber doch immer noch gehofft, er möge die Special Effects wie bei The Science of Sleep einfach aus Pappmaché in Stop-Motion-Technik machen. Doch The Green Hornet präsentiert sich auf höchstem technischen Standard. Was aber auch nicht so verwunderlich ist, hat doch Gondry bereits 1998 - also vor den Wachowski-Brüdern - in einem Werbespot den «Matrix-Effekt» etabliert.

So zieren zwar einige ungewohnte Effekte - quasi ein kleines «Best of Gondry» - den Film, aber letztlich zwängt sich das Gesamtbild in das enge Hollywood-Standard-Superheldenfilm-Kostüm. Das ist auch deswegen schade, da gerade die Story, trotz dankbarer Charaktere, allen voran der psychopathische Killer Christoph Waltz, immer wieder durchhängt. Anders als bei Kick-Ass geht hier die comiclastige Gewalt nicht immer auf, eben weil sie nicht durchgängig visuell abgefedert wird. Gerade bei einem unreifen Protagonisten wie Britt hätte mehr optische Verspieltheit gut getan. So ist der Film zwar kurzweilig, aber auch nicht mehr. [Cornelis Hähnel]

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m&m's Urs23: 0815 Superheldenfilm, kurzweilige Unterhaltung, me...
m&m's Remo: schade, da hätte man mehr erwarten können. hoffent...
m&m's movie world filip: Comic action und witzig?... Tolle Action manchmal ...
m&m's monsoleil: Die schlechteste Marvel-Verfilmung...
m&m's Schmali: Ich war vom Film sehr positiv überrascht. Als ich ...