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Kick-Ass - Filmkritik

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Helden in Strumpfhosen

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Ein Film mit dem Titel «Kick-Ass» muss sich seiner Sache sehr sicher sein. Und tatsächlich hält die Comic-Verfilmung, was sie verspricht. Die Möchtegern-Superhelden, um die es hier geht, mögen klägliche Kostüme tragen, einige von ihnen haben es aber faustdick hinter den Ohren.

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Dem Film liegt die gleichnamige Comicserie von «Wanted»-Schöpfer Mark Millar zugrunde, der es bekanntlich gerne mal krachen lässt. Hauptfigur ist der Teenager Dave, der sich mit den üblichen Problemen seiner Altersklasse herumschlägt: Die Jungs in seiner Schule verprügeln ihn, die Mädchen schenken ihm keine Beachtung. Eines Tages beschliesst er, sich einen albernen grünen Tauchanzug überzuziehen und sich als Superheld zu versuchen. Weil es ihm an Superkräften mangelt, bleibt ihm als einziger Trumpf seine Fähigkeit, ordentlich einzustecken. Denn anders als Peter Parker, dem er ansonsten in jeder Hinsicht gleicht, wurde er nie von einer radioaktiven Spinne gebissen.

Schon bald erhält Dave, der sich nun grossmundig «Kick-Ass» nennt, Unterstützung von einem Superhelden-Duo, das einiges mehr auf dem Kasten hat: Ein Polizist hat seine 12-jährige Tochter zu einer gnadenlosen Tötungsmaschine trainiert, die dem pubertären Versager Dave auf der Leinwand fortan ordentlich die Show stiehlt. Das niedliche Mädchen massakriert ganze Heerscharen von Gegnern äusserst blutig und effektvoll. Das ist äusserst gelungenes Action-Kino, über die moralischen Implikationen der Story möchte man hingegen gar nicht erst nachzudenken anfangen.

Den Charme von «Kick-Ass» machen vor allem die Möchtegern-Superhelden aus, die in ihren missratenen Kostümen reichlich lächerlich daherkommen. Einzig das kleine Mädchen, das sich «Hit Girl» nennt, ist tatsächlich so etwas wie ein Superheld, wenn sich hingegen Nicolas Cage als ihr Vater in seine missratenen Kopie eines Batman-Kostümes zwängt, kommt er ebenso unbeholfen daher wie Dave in seinem Taucheranzug.

«Kick-Ass» ist ein bunter und rasanter Actionspass, der ein hohes Tempo anschlägt, das er dann aber leider nicht durchhält. Gerade weil mit Dave ausgerechnet die langweiligste der ansonsten originellen und gelungenen Figuren im Zentrum steht, hat der Film einige Längen. Der eigentliche Star ist eindeutig «Hit Girl», die mit derben Sprüchen und brutaler Kampftechnik jedem erzieherisch tätigen Menschen die Haare zu Berge stehen lässt. Der Film hat Schwierigkeiten, die zahlreichen Charaktere der Geschichte unter einen Hut zu bringen, punktet aber mit guten Einfällen, witzigen Dialogen und heftigen Actionsequenzen. [Andres Hutter]

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m&m's Urs23: Witzige und unterhaltsame Komödie über einen unges...
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