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Green Zone - Filmkritik

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38

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Land (Jahr): Frankreich, Spanien, Grossbritannien, USA (2010)
Genre:Action, Drama, Thriller, War
Filmlänge:115min
Regie:Paul Greengrass
Kinostart:18.03.2010
 14.04.2010 (Romandie)
 09.04.2010 (Tessin)

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Der Krieg kennt keine Wahrheit

40

Bereits im zweiten und dritten Teil der «Bourne»-Trilogie beherrschten Paul Greengrass und Matt Damon die hohe Kunst des action-geladenen Verschwörungs-Thrillers. In «Green Zone» erzählen die beiden die Geschichte eines US-Soldaten, der im Irak stationiert ist und dem Schwindel um angebliche Massenvernichtungswaffen auf die Schliche kommt.

Ein Film, wie eine Mischung aus Egoshooter-Game und einem explosivem Tag als «embedded journalist» bei CNN: Mit ruckeliger und niemals ruhender Handkamera heftet sich Regisseur Paul Greengrass an den schwer bewaffneten Roy Miller (Matt Damon), der 2003 in Bagdad stationiert ist. Mit seiner Spezialeinheit verlässt der US-Army-Officer täglich den sicheren Bereich der «Green Zone» , wo sich die Besatzer ihr Basislager aufgebaut haben. Miller und seine Männer sind auf der vergeblichen Suche nach Massenvernichtungswaffen, deren Bestand noch Wochen zuvor Außenminister Powell vor der UN-Versammlung «bewiesen» hat.

Wie sich bald herausstellt, werden Miller und seine Leute von rivalisierenden CIA-Agenten zu ziemlich fadenscheinigen Einsätzen hinbefohlen und dadurch an vorderster Front fast aufgerieben. Allmählich dämmert ihm, dass die angebliche Existenz der Waffen wohl nur Drohkulisse und raffinierter PR-Schachzug für den Irak-Feldzug waren. Als er auf die Washington-Post-Korrespondentin Lawrie Dayn (Amy Ryan) trifft, die ihm mit geheimen Informationsquellen vertraut macht, wird Miller bewusst, dass er einer mächtigen Verschwörung in den eigenen Reihen auf der Spur ist.

Basierend auf Rajiv Chandrasekarans preisgekröntem Buch «Imperial Life in the Emerald City: Inside Baghdad's Green Zone» wirft Regisseur Paul Greengrass nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Irakbesatzung, sondern jongliert gekonnt mit den Wahrnehmungsebenen der Zuschauer, die nicht mehr unterscheiden können, wo der Film die Grenzen der Fiktion verlässt. Wo sich Fakten und Dazuerfundenes letztlich verwischen, lässt sich nicht beurteilen oder gar bewerten. Einzig der Eindruck bleibt: Auf so «authentischem» Niveau bewegten sich bislang nur wenige Filme, die den Kriegsschauplatz als Sujet gewählt haben.

Ähnlich wie in den letzten beiden Teilen der «Bourne»-Trilogie erweisen sich Greengrass und Matt Damon dabei als perfekt eingespieltes Team, das die hohe Kunst des intelligenten und scheibenzerdeppernden Action-Thrillers beherrscht. Zwar wirkt das Motiv der «Verschwörung in den eigenen Reihen» etwas altbacken und wiederholt, sorgt aber trotzdem für einen bitteren Beigeschmack - jene berühmte und unangenehme Nebenwirkung, die authentische Polit-Thriller leider mit sich bringen. Fulminant, laut und böse - «Green Zone» ist mit «The Hurt Locker» der bislang beste Film zum Irakkrieg. [David Siems]

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m&m's Isa: Ein Film aus der Realität über die Ehrlichkeit im ...
m&m's Marco: Mittelmässiger Film, der scheinheiliges USA-Bashin...
m&m's Tuvok: Und am 22. 7. 2003 dann die Nachricht: Kehrtwende ...
m&m's Tuvok: Der Film ist Also so was wie ein Schmuckstück als ...
m&m's Tuvok: Die Szene im Republikanischen Palast mit dem Swimm...