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Fair Game - Filmkritik

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Das Bauernopfer des Weißen Hauses

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Anders als Oliver Stone, der in «W.» ein großes Bild zu entwerfen versuchte, nähert sich Doug Liman der längst beendeten Präsidentschaft George W. Bushs filmisch über einen spezifischen Fall. Das ist spannend.

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Die Geschichte ist wahr und sorgte 2003 für einiges Aufsehen. Damals wurde Valerie Plame (Naomi Watts), Geheimagentin bei der CIA und unter anderem für den Nahen Osten zuständig, durch Regierungsquellen in der konservativen Presse enttarnt. Geschadet werden sollte dadurch vor allem ihrem Mann Joe Wilson (Sean Penn), der als Ex-Diplomat und liberaler Journalist öffentlich die Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak und damit die Rechtfertigung für den Kriegsfeldzug der Bush-Regierung bezweifelte. Zerstört wurde aber vor allem Valeries Karriere und Alltag. Denn über Nacht beginnt für Plame ein unerträglicher Spießrutenlauf, in Medien ebenso wie privat, schließlich hat sie von ihrem Gatten abgesehen jahrelang ihr gesamtes Umfeld angelogen.

Nicht zuletzt, weil das Drehbuch auf Plames Autobiografie basiert, macht Doug Liman - der sich zuletzt mit Filmen wie «Mr. & Mrs. Smith» oder «Jumper» kaum politisch hervorgetan hat - nie einen Hehl daraus, auf wessen Seite er steht. Von plumper Propaganda ist «Fair Game» dennoch weit entfernt und entpuppt sich als sehr genaue und dichte Beobachtung eines ziemlich unfairen Falles. Die komplexen Zusammenhänge in Washington, die Enttäuschung einer aufopfernden Patriotin und die spezielle Stimmung der Nach-9/11-Jahre fängt der Films dabei bemerkenswert authentisch ein, während die Hauptdarsteller optisch perfekt besetzt und ohnehin ganz hervorragend sind. Vor allem Watts, die wegen ihrer Babypause zuletzt eher selten auf der Leinwand zu sehen war, kann wie lange nicht mehr zeigen, was sie kann.

Nur hin und wieder hätte man sich gewünscht, Liman hätte die realen Ereignisse noch ein bisschen stärker verdichtet. Wie bedrohlich Plames Lage nach der Enttarnung tatsächlich wird, bleibt jedenfalls stets ein wenig vage, obwohl man doch spätestens seit «The Bourne Identity» weiß, wie viel der Regisseur von Stimmung und vor allem Spannung versteht. So ist «Fair Game» häufig eher ein Drama als ein Thriller, doch der Freude über den nach wie vor brisanten politischen Kontext tut das kaum Abbruch. [Patrick Heidmann]

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m&m's movie world filip: interessant, nach wahre gegebenheit, gut gespielt....
m&m's Jennifer: Auch ich hätte mir von Sean Penn etwas mehr Leiden...
m&m's Bellwald: Sean Penn verkauft sich unter Wert, Naomi wie übli...
m&m's Pascal: Gute Unterhaltung nicht mehr nicht weniger. Habe m...
m&m's Tuvok: Ein Fehler war im Film und zwar Pepsi, die haben d...