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Dear John - Filmkritik

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Die Liebe in Zeiten des Krieges

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Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 steht die Welt Kopf, und ein GI muss sich zwischen der Liebe und militärischer Pflicht entscheiden: romantisches Drama von Schmonzetten-Regisseur Lasse Hallström, das von den schmerzvollen Sehnsüchten der Liebe handelt.

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Wer in einen Lasse Hallström-Film geht, will nicht unterhalten werden - er möchte weinen, weil die unerwiderte Liebe des Helden so schmerzhaft und doch gleichzeitig von so melancholischer Schönheit beseelt ist. Dabei leistet der schwedische Regisseur eigentlich nur die halbe Arbeit, denn «Dear John» ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nicholas Sparks, einem Bestseller-Autor und Meister der grossen Gefühle, die stets zwischen unendlicher Sehnsucht, dem Tod und unfassbar dämlicher Romantik liegen. Sich solcher emotionaler Duselei zu erwehren fällt aber erstaunlicherweise auch jenen schwer, die sich sonst nur Vin Diesel-Filme anschauen.

Los geht's mit einer klassischen Boy-Meets-Girl-Szene: Als Savannahs (Amanda Seyfried) Handtasche vom Pier ins Meer plumpst, springt John (Channing Tatum) hinterher und fischt sie aus dem Wasser. Der junge Mann ist nicht nur ein Gentleman alter Schule, sondern auch ein GI auf zweiwöchigem Heimaturlaub. Eine nasse Handtasche, ein kurzes Lächeln: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch John muss wieder zurück zur Armee. Ihre Gefühle können sich Savannah und John wegen seiner permanenter Abwesenheit nur in Briefen offenbaren. Nach den Anschlägen vom 11. September steht die Welt Kopf - und der breitschulterige John muss sich zwischen der Liebe und militärischer Pflichten entscheiden.

Lasse Hallström will die großen und echten Gefühle des Lebens einfangen und auf der Leinwand bannen. In Wahrheit verabreicht er seinem Publikum aber nicht die wahre Pein der Liebe, sondern nur eine oberflächliche und gut verdauliche Romanze, die so klebrig wirkt wie Sirup gegen Halsweh. Die Frage, ob sich ein junger Mann für die Armee oder die Frau seines Lebens entscheiden muss, ist ihrem Kern gänzlich von Romantik befreit. In Wahrheit geht es um einen unangenehmen Ur-Moment des Patriotismus, der unter den westlichen Ländern wohl nirgendwo so ausgeprägt sein dürfte wie in den USA und suggeriert, dass ein Soldat sein Land mehr lieben sollte, als die Frau seiner Träume. Vielleicht sind das aber auch nur die Nebenwirkungen der Liebe in Zeiten des Krieges. [David Siems]

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m&m's luncsika: :) ...
m&m's Ana: an die, die den film trotzdem schaun': ich hab eic...
m&m's Patricia: Kann mir nicht vorstellen, dass einen eine solche ...
m&m's Maggie: So einen langweiligen, humorlosen, spannungslosen ...
m&m's 19angel88: Kommt natürlich niemals an das Buch ran, aber war ...