Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

3.84 m&m's | 83 User

Alle Kommentare (25) m&m's Movie Charts

14 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

Yes Man - Interview

Auf Watchlist setzen

15

User

poster
Aka Titel:Der Ja-Sager
Land (Jahr): USA (2009)
Genre:Comedy
Filmlänge:104min
Regie:Peyton Reed
Kinostart:19.02.2009
 21.01.2009 (Romandie)
 09.01.2009 (Tessin)

mehr +

Jetzt DVD bestellen

Jim Carrey: «Hoffentlich ist Buster Keaton stolz auf mich.»

Bitte installieren Sie das Flash-Plugin

Der Meister der Grimasse ist auch ein Mensch, der sich gerne zurückzieht.

vergrössern

Es ist schön Sie hier zu sehen Jim. «Yes Man» hat mir sehr gefallen, denn eigentlich erwartet man nur einen lustigen Film, doch wenn man aus dem Kino kommt, merkt man, dass die Geschichte einem doch etwas mehr mit auf den Weg gibt.
Ja genau, ich habe auch schon von vielen gehört, dass es ein sehr lustiger Film sei, sie jedoch auch etwas nachdenklich aus dem Kino gekommen seien. Es sei fast unmöglich nicht darüber nachzudenken, im Leben etwas mehr «ja» zu sagen. Nehmen wir einmal an, dass jeder Mensch auf der Welt, der diesen Film gesehen hat, genau so denkt wenn er aus dem Kino kommt. Man weiss nie. Ich wünschte es gäbe die Möglichkeit zu sehen, welchen Effekt so etwas hätte.

Der Film regt das Publikum wirklich zum nachdenken an. Aber wie sieht es bei Ihnen aus? Inwiefern hat die «Ja-Philosophie» Sie nachdenklich gestimmt? Ich denke diese Philosophie ist sowieso schon ein Teil ihres Lebens?
Ja, es ist schon so, dass ich mein Leben nach dieser Philosophie lebe. Ich sage «ja» zu dem was ist und zu dem was kommt. Denn ich glaube, dass was auf mich zukommt ist gut. Und ich verdiene es (lacht). Nein, es hat mich daher einfach sehr gereizt und interessiert. Genau auf diese Weise kann dich ein Skript berühren. Ich war wirklich sehr angetan von der Geschichte und habe viel Zeit damit verbracht mich in das Skript zu vertiefen. Ich wachte mitten in der Nacht auf und hatte das Skript neben mir im Bett. Sogar die Seiten haben zusammengeklebt.

Oft wenn ich Ihre Filme sehe, denke ich mir, dass nur Sie diese Szenen drehen konnten. Ist es Ihnen wichtig, sich so in eine Figur hineinzuversetzen, dass sie schliesslich ein Teil von Ihnen wird?
Ich finde es ist sehr interessant, wenn die Figur wirklich zu einem Teil von einem selbst geworden ist. Ich spiele oft den egoistischen und beschäftigten Typ, der irgendwie seinen eigenen Weg geht. Und ich bin schon sehr ähnlich. Ich bin auch der Typ, der sich gerne zurückzieht und Telefonanrufe meidet. Wenn man mich erreichen will und auf die Mailbox sprechen möchte, dann heisst es, dass diese voll ist. Es sind über 15 Meldungen darauf, aber ich höre sie nie ab. Also ich verstehe die Figur Carl Allen sehr gut.

Sie bringen so viele Menschen zum lachen. Aber was bringt Sie selbst zum lachen?
Fehler bringen mich zum Lachen. Wenn Leute etwas vermasseln, dann muss ich lachen. Ich bin dann der erste, der aufsteht und sich kaputtlacht. Natürlich nur, wenn sich niemand ernsthaft verletzt. In diesem Film gibt es ohnehin viele lustige Schauspieler. Rhys Darby als Norman zum Beispiel oder Danny Masterson. Die ganze Crew war irgendwie verrückt. Auch Regisseur Peyton Reed ist ein richtiger Blödmann. Ich wurde also bestens unterhalten bei diesem Film und musste nicht wirklich hart arbeiten.

Sie sind ein Schauspieler mit grossem Körpereinsatz. Wird dies auch immer mehr gefordert?
Es scheint wirklich so zu sein, dass die Rollen immer mehr körperliche Aktivitäten verlangen. Das ist irgendwie bizarr. Aber ich liebe diese Herausforderung und das hält mich jung. Beim Schreiben des Skripts bin ich aber auch mein eigener schlimmster Feind. Ich komme mit all diesen Ideen und will von einer Brücke springen oder mit der Service Angestellten zusammenprallen und auf den Boden fallen. Gerade bei dieser Szene, als ich in der Bar auf den Boden falle, dachte ich mir während des Falls, dass ich all meine Glieder noch hochstrecken und ins Bild bekommen könnte. Deshalb habe ich mir beim Aufprall dann drei Rippen gebrochen. Den Schmerz, den man mir im Film ansieht, wenn ich wieder aufstehe, ist also total echt. Aber alles, was mich interessierte war, dass es cool aussieht! Ich habe nur gedacht: Hoffentlich ist Buster Keaton stolz auf mich.

[Jim Carrey wurde interviewt von Portmann Media]

weitersagen